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Q1-Literaturkurs: Das Muschelessen

In diesem Schuljahr fand der Literaturkurs der Q1 unter dem Schwerpunkt Film statt. Die Schüler*innen des Kurses präsentierten am Dienstag in der Petri-Kirche eine zehnminütige Verfilmung der Erzählung "Das Muschelessen" von Birgit Vanderbeeke als Ergebnis ihrer kreativen Arbeit. Der Film kann auf der Homepage und unter folgendem Link eingesehen werden: https://youtu.be/yIy3kKuTD-8

 

(Text u. Bild: K. Drobietz)

 

Rendez-vous mit einem französischen Theaterstück

„Rendez-vous Paris“: Paris erleben – in der métro und umzu: Das durften heute die Schülerinnen und Schüler aus den Französischkursen den 7. und 8. Klassen. „Isabelle avec son parapluie“ nahm einige von ihnen mit auf eine touristische Führung, die an der Bastille startete. Durch die ganze Stadt ging es, Barbès, Chinatown, bis hin zum Père Lachaise, dem berühmtesten Friedhof von Paris mit all seinen Berühmtheiten. Begleitet hat die Touristengruppe mehr oder weniger eine junge Frau, die auf der Suche nach ihrer Internetbekanntschaft „Victor Noir“ war. Gefunden hat sie ihn am Ende nicht, aber dafür bekam sie eine Menge neuer Eindrücke und lernte per vierfacher „Zufallsbekanntschaft“ Victor LeBlanc kennen. Auf schülernahe Art und Weise abwechselnd auf deutsch und französisch stellten Astrid Sacher und Frédéric Camus in diversesten Rollen eine muntere Parisrundreise an „reale“ Orte vor, die bestimmt einigen im Gedächtnis haften bleiben werden.

 

„Méfie-toi… des apparences“: Noch einmal gab es Begegnungen in Paris für die Jahrgänge 9, EF und Q1. Dieses Mal spielte die Szene im „banlieue“, der Pariser Vorstadt. Eine deutsche Praktikantin aus einer Pariser Zeitungsredaktion geht auf Recherche, nachdem ihr Vorgesetzter ihr mit mehr als schlecht gefälschten Bildern und Vorurteilen einen Artikel über die „cités“ andichten wollte. Mehr als „es ist gefährlich“ wusste er jedoch nicht – abgesehen vom Wissen aus Zeitungsartikeln aus dem Jahr 2007.

Während ihrer Recherche begegnen die Praktikantin und ihr Chef allerlei interessanten Gestalten, sodass sich ein ganz anderes Bild ergibt als das aus den 15 Jahre alten Zeitungen. Am Ende stellen beide fest: Man muss sich selbst einen Eindruck verschaffen und die Vorurteile ablegen. Nicht vieles ist so schlecht, wie es gemeinhin zu sein scheint.

Möglich wurde dieses großartige Theatererlebnis aufgrund einer großzügigen Spende der Stadtsparkasse Rheine aus dem Jahr 2019 für den Fachbereich der modernen Fremdsprachen. Wir bedanken uns herzlich dafür und auch beim „Knirpstheater“ – für das etwas andere Fremdsprachenerlebnis!

 

Rendez-vous mit einem französischen Theaterstück

„Rendez-vous Paris“: Paris erleben – in der métro und umzu: Das durften heute die Schülerinnen und Schüler aus den Französischkursen den 7. und 8. Klassen. „Isabelle avec son parapluie“ nahm einige von ihnen mit auf eine touristische Führung, die an der Bastille startete. Durch die ganze Stadt ging es, Barbès, Chinatown, bis hin zum Père Lachaise, dem berühmtesten Friedhof von Paris mit all seinen Berühmtheiten. Begleitet hat die Touristengruppe mehr oder weniger eine junge Frau, die auf der Suche nach ihrer Internetbekanntschaft „Victor Noir“ war. Gefunden hat sie ihn am Ende nicht, aber dafür bekam sie eine Menge neuer Eindrücke und lernte per vierfacher „Zufallsbekanntschaft“ Victor LeBlanc kennen. Auf schülernahe Art und Weise abwechselnd auf deutsch und französisch stellten Astrid Sacher und Frédéric Camus in diversesten Rollen eine muntere Parisrundreise an „reale“ Orte vor, die bestimmt einigen im Gedächtnis haften bleiben werden.

 

„Méfie-toi… des apparences“: Noch einmal gab es Begegnungen in Paris für die Jahrgänge 9, EF und Q1. Dieses Mal spielte die Szene im „banlieue“, der Pariser Vorstadt. Eine deutsche Praktikantin aus einer Pariser Zeitungsredaktion geht auf Recherche, nachdem ihr Vorgesetzter ihr mit mehr als schlecht gefälschten Bildern und Vorurteilen einen Artikel über die „cités“ andichten wollte. Mehr als „es ist gefährlich“ wusste er jedoch nicht – abgesehen vom Wissen aus Zeitungsartikeln aus dem Jahr 2007.

Während ihrer Recherche begegnen die Praktikantin und ihr Chef allerlei interessanten Gestalten, sodass sich ein ganz anderes Bild ergibt als das aus den 15 Jahre alten Zeitungen. Am Ende stellen beide fest: Man muss sich selbst einen Eindruck verschaffen und die Vorurteile ablegen. Nicht vieles ist so schlecht, wie es gemeinhin zu sein scheint. 

Möglich wurde dieses großartige Theatererlebnis aufgrund einer großzügigen Spende der Stadtsparkasse Rheine aus dem Jahr 2019 für den Fachbereich der modernen Fremdsprachen. Wir bedanken uns herzlich dafür und auch beim „Knirpstheater“ – für das etwas andere Fremdsprachenerlebnis!  

(Text u. Bilder: M. Witczak)

 

„Niemanden hätte es interessiert, was ich als 17-Jähriger erlebt habe“

In dieser Woche war es für die Jahrgänge 9 und EF so weit: Nils Mohl war aus Hamburg angereist, um aus seinem 2011 erschienenen Jugendroman „Es war einmal Indianerland“ zu lesen. Veraltet? Nein. Nur schon vor elf Jahren erschienen, aber top aktuell: Das 2012 mit dem deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnete Werk handelt ganz einfach davon, wie es sich anfühlt, 17 zu sein. Oder ist das doch nicht so einfach?

Das ganze Durcheinander im Kopf eines im Plattenbau lebenden Boxtalents, dessen Vater seine Frau umgebracht hat, das sich zu zwei sehr unterschiedlichen Mädchen hingezogen fühlt und auch sonst auf dem Weg zu sich selbst ist, bildet der Autor in einem Bewusstseinsstrom ab, sodass ein direktes Mitempfinden der Verwirrung, der Suche nach sich selbst und der getroffenen Entscheidungen möglich wird. 

Beim Vortrag des Romananfangs wechselte Nils Mohl zwischen Lesung und vergleichender Filmvorführung. Was schon über den knappen, teils ellipsenhaften Stil des Romans mit vielen Gedankensprüngen, Flashbacks und Vorausdeutungen deutlich wurde: die Geschwindigkeit des Lebens. Auch im Film ging es schnell – die Sprache dicht am Roman orientiert, keine typische Jugendsprache, sondern eben eine Sprache, die den jeweiligen Charakter spiegelt.

Durch seine unaufgeregte Art vorzutragen und eine gewisse Gleichgültigkeit in der Stimme schaffte Nils Mohl, es den Schüler*innen zu ermöglichen, sich genau in den Gefühlszustand versetzen, in dem sich auch die 17- jährige Hauptperson befindet. Auch in bewegendsten Momenten zieht sich dieser hinter eine Wand von scheinbarer Gleichgültigkeit zurück – ein Selbstschutz? 

Im Gespräch mit dem Autor hatten die Schüler*innen die Möglichkeit, Fragen zum Roman, aber auch zum Film, zum Beruf „Schriftsteller*in“ usf. zu stellen. Dabei plauderte Nils Mohl aus dem Nähkästchen:

  • wie er dazu kam, einen Jugendroman zu schreiben (wollte er eigentlich gar nicht),
  • welche Hindernisse es auf dem Weg zur Entstehung des Films gab (ein Drehbuchautor, für den die Konstruktion des Romans zu abenteuerlich war, um daraus ein Drehbuch zu machen),
  • wie man die passenden Schauspieler*innen gefunden hat (betteln bei Wunschkandidaten neben durch Agenturen gefundenen Castingteilnehmer*innen),
  • ob er überhaupt Schriftsteller werden wollte (schon immer),
  • wie lange er schon Schriftsteller sei (das war wirklich schwierig – welchen Zeitpunkt nimmt man da – den, des ersten Gefühls, einer zu sein, obwohl man fast noch nichts geschrieben hat, den der ersten Veröffentlichung, oder den, in dem man dadurch selbstständig wurde?),
  • wie der Roman überhaupt entstanden ist und welche „Überlebenschancen“ er hatte (morgens zwischen fünf und sieben Uhr neben einem „normalen“ Job, während der Elternzeit im Wohnwagen auf Amrum… und dann musste der Roman innerhalb eines halben Jahres erfolgreich werden, um nicht in der Versenkung zu verschwinden – und plötzlich flatterte eine gute Spiegel-online-Rezension vorbei und damit der beginnende Erfolg),
  • weshalb er den Titel gewählt habe (Anspielung auf Märchen und Western)
  • und so einiges mehr…

Offen für alle Fragen erklärte er besonders ausführlich, warum er genau einen 17-jährigen als Hauptperson gewählt hat und sehr heftige Ereignisse aus dessen Leben zeigt: Dies war eine der interessantesten Zeiten seines Lebens, sowohl bei „krassen“ als auch bei schönen Erlebnissen. Dabei ging er auch darauf ein, dass viele Momente autobiographische Bezüge hätten, selbst wenn „es niemanden interessiert hätte, was ich als 17-Jähriger erlebt habe“. Ihm seien besonders Sport, Freunde, das erste Festival, der Erwerb des Führerscheins und Mädchen wichtig gewesen – letztere hätten ihm rückblickend wichtiger sein können. Er habe sich die Frage gesellt, was er gebraucht hätte und wie er selbst damit umgegangen wäre, wenn plötzlich Erwachsene als Stütze und Rückhalt nicht mehr da seien. Man verpacke letztendlich das, was man erzählen wolle, als trojanisches Pferd und versuche, es in einem Roman zu verdichten.

Fazit: Gelungen! 

Insgesamt war es ein wirklich toller Vormittag mit Informationen über einen lesenswerten Roman und vielen interessanten Einblicken in das Leben eines wirklich nahbaren Schriftstellers – vielen Dank Nils Mohl! Wir freuen uns schon auf „Henny und Ponger“ und die nächsten Werke! 

Übrigens: Der Roman „Es war einmal Indianerland“ steht gleich zweimal in der Schülerbücherei. Darüber hinaus wurde der Film nun auch angeschafft. 

Außerdem am Rande bemerkt: Seit 2020 veröffentlicht Nils Mohl jede Woche ein Gedicht auf Instagram. Auf seiner Homepage gibt es einen Clip, in dem er einige dieser Gedichte vorliest. Also: Schaut mal rein!

 

 

(Bild: K. Parusel, Text: M. Witczak)

Literatur in der Q1: Shakespeares Macbeth, Coronaedition

Der Literaturkurs der Q1 möchte auch in diesem ungewöhnlichen und nervenaufreibenden Jahr das Produkt seiner Arbeit vorstellen. Anders als geplant aber mit viel Liebe erstellt: die Coronaedition von Shakespeares Klassiker Macbeth. Viel Spaß beim Stöbern und Zuschauen!! 

Klicken Sie einfach auf das Bild, und schon geht es los.

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(S. Tylinda)

Schülerinnen der Q1 beim Literaturwettbewerb „Prix des lycéens allemands“

Bereits zum fünften Mal beteiligen sich Schülerinnen des Gymnasiums Dionysianum am „Prix des lycéens allemands“. Der Prix des lycéens allemands ist ein Literaturprojekt, bei dem deutsche Schülerinnen und Schüler französische Jugendbücher lesen, dann darüber diskutieren und schließlich das beste auswählen und prämieren - zunächst innerhalb einer Schule, dann auf Landes- und schließlich auf Bundesebene.

Ziel des Wettbewerbs ist es aber natürlich nicht nur, einen Gewinnerroman auszuwählen, sondern vor allem einen Zugang zu aktueller französischer Jugendliteratur zu bekommen. Die Schüler*innen können so erleben, dass französische Romane nicht nur lesenswert, sondern auch ohne große Sprachschwierigkeiten lesbar sind. Gleichzeitig können sie durch die Teilnahme am prix des lycéens mitentscheiden, welcher Roman Einzug in deutsche Klassen- und Jugendzimmer hält und in einem deutschen Verlag erscheinen wird.

Zur Auswahl stehen in diesem Jahr die Romane:  

Florence Médina: Direct du coeur (2018)         

Vivien Bessières: Même pas en rêve (2019)         

Winfried N‘ Sondé: Aigre Doux (2019)

Mit viel Motivation setzten sich die Schülerinnen des Leistungskurses Französisch der Q1 unter der Leitung von Sabine Thieroff bereits während der Distanzunterrichtsphase mit den Werken auseinander und erstellten Präsentationen und Quizze, die den anderen Kursmitgliedern die Lektüre schmackhaft machen sollten. Auch die Autor*innen der ausgewählten Romane lernten sie mittels online-Interviews kennen.

Am vergangenen Freitag fand schließlich die jury de l’établissement (Schuljury) statt – anders als in den vergangenen Jahren leider jedoch vor nur einem sehr eingeschränkten Publikum. Nach der Präsentation der einzelnen Romane tauschten sich die Schülerinnen über die Werke aus, diskutierten über Aufbau, Sprache und Inhalt und beurteilten die Relevanz der Werke für ihr eigenes Leben. Dabei kürten sie bereits ihren Siegerroman. Die Wahl fiel auf Aigre Doux von Winfried N‘ Sondé.

Und wie wird es weitergehen? 

Es folgt zunächst der  Landesentscheid, die jury régional, am 15. April 2021 mit Debatten über das Lieblingsbuch, selbstverständlich ebenfalls auf französisch. Anders als in den Jahren zuvor wird die Veranstaltung aber nicht im Institut francais in Düsseldorf stattfinden, sondern digital. Laureen Vogt und Maxi Hoischen werden für das Gymnasium Dionysianum debattieren. Am 28. Mai 2021 fällt die Entscheidung auf Bundesebene durch die jury fédéral. Auch diese Veranstaltung wird ein digitales Format haben.

Text: S. Thieroff

5c empfiehlt Ferienlektüre

Liebe Dios, liebe künftige Fünftklässler*innen,

im letzten Abschnitt des Schuljahres hat sich die 5c mit der Lektüre des Romans „Der Schatz auf Pagensand“ von Uwe Timm beschäftigt. Nun haben sie für euch Empfehlungen geschrieben, die alle etwas unterschiedlich sind. Wer also noch ein Buch für die Ferien sucht (oder es im nächsten Schuljahr seiner Deutschlehrerin oder seinem Deutschlehrer vorschlagen möchte), kann hier einen Eindruck gewinnen – beim einen ausführlicher, beim anderen Text knapper. Mir als Lehrerin hat die Lektürearbeit sehr viel Spaß gemacht – und an den Ergebnissen kann man auch sehen, wie die Wahl des Romans angekommen ist…

 

 

Braucht ihr noch ein spannendes Buch für die Ferien? Da habe ich was für euch! Mit dem Buch von Uwe Timm „Der Schatz auf Pagensand“ werdet ihr die ganzen Ferien lang Spaß haben. Vielleicht reicht der Roman aber nur für einen Teil der Ferien, weil ihr ihn bestimmt in einem Zug durchlesen werdet. Wenn ihr euch für dieses Buch entscheidet, bekommt ihr Nervenkitzel, eine spannende Schatzsuche, eine Verbrecherjagd, Polizeieinsätze und eine Geschichte über die Freundschaft von vier Kindern. Und zusätzlich bekommt ihr auch noch einen Tipp, warum es besser ist, bei einer Bootstour eine Schwimmweste zu tragen. Nun erzähle ich euch ein bisschen über die Geschichte: Vier Kinder namens Jutta, Georg, Jan und Benno machen eine Bootstour auf der Elbe. Benno, der nach den Sommerferien auf eine andere Schule gehen wird, hatte die Idee zu dieser Tour in den Sommerferien. Sie haben vor, nach dem Schatz von Störtebeker auf den Inseln in der Elbe zu suchen. Ob sie den Schatz am Ende finden und die Freundschaft hält, müsst ihr selber herausfinden.

Das könnte vielleicht wichtig sein:

Die Altersempfehlung: 11-13

Ich würde die Taschenbuch-Version empfehlen, weil sie am günstigsten und kompaktesten ist.

Und jetzt:

Viel Spaß beim Lesen!!!

Arne, 5c

 

 

Liebe Mitschüler,

 

ich möchte euch das Buch „Der Schatz auf Pagensand“ von Uwe Timm, erschienen im dtv Verlag, vorstellen.

Das Buch handelt von vier Freunden, die heimlich mit einem alten Segelboot aufbrechen, um auf der Insel Pagensand nach dem längst vergessenen Schatz Störtebekers zu suchen. Hierbei erleben sie allerhand Abenteuer.

Besonders gefallen hat mir die Themenvielfalt des Buches. Meiner Meinung nach ist es dadurch gut als Klassenlektüre geeignet. Für jeden von euch wird sicher ein Thema dabei sein, das ihn anspricht oder aktuell gerade bewegt:

Freundschaft / Zusammenhalt in schwierigen Zeiten (Schulversagen, Angst, Enge auf dem Boot, Konkurrenz, Konflikte)

Misserfolg in der Schule

Verrückt / Normal (Der König von Albanien)

Gleichberechtigung / Rollenbilder

Abenteuerliches, Schatzsuche, Schiffbruch, Verfolgungsjagd

Aufgrund dieser Themenvielfalt bietet das Buch euch viele Möglichkeiten, miteinander ins Gespräch zu kommen und eure Meinung zu diesen Themen besser kennenzulernen.

Dem Autor Uwe Timm ist es beeindruckend gelungen, einen Abenteueroman zu schreiben, der gleichzeitig auch ein Sachbuch (Segeln), Geschichtsbuch (Störtebeker), eine Fantasiegeschichte (insbesondere beim „König von Albanien“) und Freundschaftsroman ist.

Das Lesen des Buches hat in mir Fernweh und Abenteuerlust geweckt, eine schöne Abwechslung insbesondere in Coronazeiten. Viele Abschnitte waren spannend geschrieben, einige habe ich aber auch eher als langweilig und langatmig empfunden. Um das Buch und auch diese Abschnitte besser zu verstehen, sollten diese mehrfach gelesen werden. Diese Auseinandersetzung ist dann absolut lohnenswert, das Buch erscheint nämlich selbst wie ein Schatz, da sich soviel darin entdecken lässt. Es hat manchen Aha-Moment in mir ausgelöst.

Angesprochenen haben mich natürlich eher die Themen, die mich persönlich interessieren. So das Thema Freundschaft. Mir hat gefallen, wie die Freunde auch in schweren Zeiten zusammenhielten. Bei der Auseinandersetzung mit seinem Deutschlehrer fühlt sich Benno von seinen Freunden gestärkt. Auch an der Konkurrenz auf dem Schiff um die Chefposition, trotz Fehlverhaltens, ist die Freundschaft nicht zerbrochen. Ich finde das Thema Freundschaft verliert nie an Aktualität, da jeder Freunde an seiner Seite braucht . Besonders in der jetzigen Situation, in der wir unsere Freunde lange nicht treffen konnten, hat mich dieser Zusammenhalt sehr angesprochen und Optimismus geweckt.

Auch fand ich die geschichtlichen Anteile über Störtebeker sehr interessant, da diese einen wahren Ursprung haben. Als Klassenlektüre bietet es somit auch Allgemeinbildung. Auch ist die Legende bis heute spannend, da der Schatz noch immer nicht gefunden wurde. Es weckt also die Lust auf die Suche nach einem echten Schatz. Auch die Tatsache, dass Störtebeker nicht nur ein Freibeuter, sondern der Robin Hood der Meere war, hat mir imponiert, denn er hat auf seine Weise Gutes für seine Mitmenschen getan. Dies ist auch ein Thema, das meiner Meinung nach mehr als aktuell ist, denn auch in den zurückliegenden Monaten waren viele Menschen auf Solidarität angewiesen. Auch diese kommt nie aus der Mode!

Langweiliger wurde es an Stellen, die inhaltlich für mich nicht so interessant waren, z.B. der Abschnitt „der König von Albanien“. Hier ist aus meiner Sicht zunächst nur wenig Spannendes passiert. Dennoch fand ich schon anfangs die enthaltene Botschaft, nicht vorschnell ein Urteil zu bilden, sondern die Menschen erstmal kennenzulernen, gut. Es hätte vom Autor abwechslungsreicher gestaltet werden können. Dieser Abschnitt bot aber im Nachhinein auch Platz für Fantasien über die Herkunft vom König von Albanien.

Auch die Abschnitte, in denen die Freunde nur auf dem Wasser segeln, haben sich etwas in die Länge gezogen. Für diejenigen von euch, die sich fürs Segeln interessieren, sind sie jedoch gut geeignet, da das Buch viele Segelbegriffe enthält, die teils sogar mit einer Zeichnung dargestellt werden.

Obwohl der Roman vor 70 Jahren spielt, finde ich ihn noch immer aktuell, da viele Themen zeitlos sind und uns auch heute noch beschäftigen.

Für die heutige Zeit ist die Sprache teils altmodisch und diesen Stellen ist zu merken, dass der Roman zu einer anderen Zeit spielt. Dies ermöglicht einen Einblick, wie die Jugend unserer Großeltern gewesen sein könnte. Ich finde die Geschichte für heutige Verhältnisse teils nicht spannend und packend genug geschrieben, wenn vormals ein Buch wie Harry Potter oder ähnliches gelesen wurde. Schwer vorstellbar ist die Vorstellung, dass Kinder einfach für mehrere Tage mit einem Boot auf dem Meer verschwinden können, ohne dass Eltern verzweifelt nach ihnen suchen würden oder gar eine solche Fahrt erlauben.

Zusammenfassend würde ich sagen: ein absolut lesenswertes Buch! Es werden allerhand Schätze gefunden … aber welche werde ich euch nicht verraten, dafür müsst ihr es schon selber lesen…

 

Nea Reinwardt

 

 

Liebe Schüler,

Mein Name ist Anton. Wir Schüler aus der Klasse 5c haben eine Geschichte („Der Schatz auf Pagensand“) bewertet. Also ich finde, dass Uwe Tim (der Autor) eine echt gute Geschichte geschrieben hat. „Der Schatz auf Pagensand“ ist nicht nur spannend, sondern auch lustig erzählt. Er handelt von vier Kindern, die den Schatz von Störtebeker suchen wollen. Auf der Reise erleben sie viele Abenteuer und treffen seltsame Leute, werden von Verbrechern verfolgt, und erleiden Schiffsbruch. Sie treffen auch eine Person, die sich der „König von Albanien“ nennt. Er wird von einem Mann mit einer Pistole bedroht und aufgefordert die Insel zu verlassen. Die Freundschaft der vier Kinder wird während des Segelabenteuers auf eine harte Probe gestellt und es gibt häufiger Streit zwischen Benno und Jan. Aber am Ende ist alles wieder gut und die Freundschaft ist viel besser als sie vorher war.

 

 

Das Buch „Der Schatz auf Pagesand“ ist ein sehr schönes Buch, es geht um Freundschaft die zusammengehalten wird.Das Buch hat mich sehr auf Trab gehalten!Es ist spannend,traurig, aber es geht auch um eine wertvolle Freundschaft. Für mich war die spannendeste Stelle die, wo die vier Freunde fast ertrinken, denn es wurde z.B. gesagt: ,,Ich dachte nie, dass die Schwimmweste mein Leben retten konnte" oder: ,,Ich wusste nicht, dass das meine letze Nacht im Boot sei.“ So etwas hat mich sehr motiviert weiter zu lesen! Das Buch an sich ist ein sehr tolles Buch! Es gab keine Stelle, wo ich sage, das ist sehr langweilig. Alles war sehr spannend und aufregend.Es ist ein sehr schönes und spannendes Buch!

Viel Spaß beim Lesen!
LG EVELINA

 

Das Buch „Der Schatz auf Pagensand“ hat mir sehr gut gefallen, weil es um richtige Freundschaft geht. Die vier Freunde halten schon in der Schule zusammen und sind auch in ihrer Freizeit nicht zu trennen. Sie haben alle sehr unterschiedliche Charaktere und ergänzen sich dadurch super. Jeder hat seine Stärken und Schwächen. Es gibt in diesem Roman viel Spannung und Action, zum Beispiel die „Motorbootszene“. Aber auch sehr komische und ungewöhnliche Dinge, wie den Abschnitt vom „König von Albanien“. Die vier Freunde überstehen auch gemeinsam gefährliche Abenteuer „als die Gauner Pagensand erreichen“ und Benno die rettende Idee hat, sich eine Geschichte von einer Klassenfahrt auszudenken.

In dem Roman geht es um immer noch aktuelle Themen wie Freundschaft und Hilfsbereitschaft. Oder auch Probleme in der Schule. Aber auch Bereiche, die heute kaum noch vorstellbar sind. Das Abenteuer, das die Kinder mit dem „König von Albanien“ erleben, erscheint heutzutage als unwirklich.

Insgesamt kann ich das Buch empfehlen, da es um Spannung, Freundschaft, aber auch Abenteuer geht. Für jeden Leser ist etwas dabei.

Elias, 5c

 

(Philipp)

 

 

 

(Text: Schüler*innen der 5c/19-20, M. Witczak / Bilder: Schüler*innen der 5c/19-20)

Einladung zum Bunten Abend der Stufe Q2

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

liebe Lehrerinnen und Lehrer und liebe Interessierte,

 

wir, die Q2, laden Sie herzlich ein zum „Bunten Abend“ am:

 

Dienstag, den 28.01.2020 / Beginn 18.30 Uhr

 

Unter den Programmpunkten befinden sich Schauspiel, Orchester, Gesang und vieles mehr.

Wir freuen uns auf viele Besucher!

 

Die Q2

 

Schulsieger des Vorlesewettbewerbs 2019 am Gymnasium Dionysianum ermittelt

Mucksmäuschenstill war es am vergangenen Donnerstag, als sich die Sechstklässler des Gymnasium Dionysianum in der Petrikirche zum diesjährigen Vorlesewettbewerb trafen. Und auch einige Eltern und Großeltern versammelten sich dort, um den Finalisten die Daumen zu drücken.

In den vergangenen Wochen hatten sich die drei Klassen intensiv auf den Wettbewerb vorbereitet. Jede Schülerin und jeder Schüler hat ein Lieblingsbuch ausgesucht, das fehlerfreie und angemessen betonte Vorlesen einer Textstelle geübt und den Mitschülern präsentiert. Mithilfe von Bewertungsbögen wurden die beiden besten Vorleser jeder Klasse ermittelt, die nun gegen die Sieger der Parallelklassen antraten.

Den Anfang machte Greta Lammers aus der Klasse 6a, die mit der quirligen „Anne auf Green Gables“ von Lucy Maud Montgomery ein Buch ausgewählt hatte, das bereits seit über 100 Jahren Mädchen auf der ganzen Welt begeistert.

Ebenfalls für einen Klassiker der Kinder- und Jugendliteratur hatte sich Eduard Eying aus der Klasse 6b entschieden, der seinen Mitschülern nicht nur den frechen „Karlsson vom Dach“ von Astrid Lindgren vorstellte, sondern auch eine Dampfmaschine mitgebracht hatte, um seinen Vortrag noch anschaulicher zu gestalten.

Karen Eleveld aus der Klasse 6c begeisterte die Zuhörer mit einem Textauszug aus dem Roman „Momo“ von Michael Ende, in dem die Hauptfigur die Menschen vor den grauen Herren warnen will, die die Zeit stehlen und so das Miteinander in der Stadt gefährden.

Mit den sogenannten Animox – Menschen, die sich in mächtige Tiere verwandeln können – machte Elias Pleie aus der Klasse 6c seine Zuhörer bekannt. In dem gleichnamigen Buch „Animox“ von Aimée Carter erfährt der 12-jährige Simon, dass er über diese besondere Gabe verfügt und in einem erbitterten Kampf seine Mutter retten muss.

Maresa Bültel aus der Klasse 6b entführte ihre Mitschüler in die Welt von Kurt und seinen Freunden, die in dem Buch „Vorstadtkrokodile“ von Max von der Grün einer Einbrecherbande auf die Spur kommen.

Für das erst vor kurzem erschienene Buch „Magnus Chase“ von Rick Riordan hatte sich Noah Hermes aus der Klasse 6a entschieden. Darin erfährt der Held jugendliche Held Magnus, dass er von einem nordischen Gott abstammt und an der Seite von Trollen, Riesen und Monstern den Weltuntergang verhindern muss.

Nachdem diesen Teil alle Finalisten mit Bravour bewältigt hatten, wartete auf die Schüler in der zweiten Runde eine weitere Herausforderung. Passend zum Advent hatten die Deutschlehrerinnen das Buch „Die Christbaumräuber“ von Jo Pestum ausgewählt, aus dem jeder eine unbekannte Textstelle vorlesen musste. Hier zeigte sich die Aufregung der Schüler deutlicher, sodass sich Unterschiede in der Leseleistung zeigten.

Nach einer kurzen Beratungszeit und begleitet von dem donnernden Applaus der Mitschüler konnte die Jury, bestehend aus der Vorjahressiegerin Thea Micheely und den drei Deutschlehrerinnen Antje Burkhard, Ina Peterek und Irmgard Sabelus, die Sieger verkünden: Greta Lammers gelang durch ihren überzeugenden Vortrag in beiden Runden der erste Platz. Knapp dahinter landete Eduard Eying auf dem zweiten Platz und wurde für seine souveräne Leseleistung ebenfalls mit einem Rheine-Gutschein geehrt. Mit einem süßen Präsent wurden die weiteren Finalisten und das mitfiebernde Publikum belohnt.

Anfang des kommenden Jahres darf Greta das Dio beim Regionalentscheid vertreten. Wir drücken ihr die Daumen!

 

Text: Ina Peterek, Bild: Irmgard Sabelus

Vorlesewettbewerb Französisch

Concours de lecture

 

Nach einem Lernjahr Französisch schon ein ganzes Buch auf Französisch lesen? Klingt unmöglich, ist es aber nicht. Denn die beiden Französischkurse des Jahrgangs 7 von Frau Schulz-Bennecke und Frau Bölscher starteten mit einem Lektüreprojekt in das neue Schuljahr. Sie lasen „Le journal de Théo – un voyage de fous“. Unterrichtsbegleitend trainierten die Schülerinnen und Schüler mit einer Hörversion des Buches das Lesen unbekannter Textabschnitte. Nach einem Vorentscheid am vergangenen Montag in den beiden Klassen trafen sich letzten Donnerstag beide Französischkurse in der Petrikirche zu einem finalen concours de lecture.Die sechs Wettstreiter Nele, Fynn, Theo, Klara, Stella und Ida präsentierten dem Publikum und der Jury jeweils einen bekannten und einen unbekannten Textauszug aus ihrer Lektüre. Dabei wurde nicht nur Aussprache und Intonation bewertet, sondern auch die Lebendigkeit des Vortrags und die Ausdrucksstärke.

Den ersten Preis, ein Französischwörterbuch, gewann Theo. 

Ida und Klara belegten Platz zwei und drei bei diesem Vorlesewettbewerb.

Bravo et félicitations !!

 

Foto: L. Janecke

Text: V. Bölscher

Q2: Eine Stufe, drei Ziele – Die Studienfahrt nach Weimar!

In der vergangenen Woche war für die Jahrgangsstufe Q2 des Gymnasium Dionysianum Studienfahrtswoche. Die Leistungskurse Deutsch und Geschichte waren eine Woche in der Kulturstadt Weimar.

 

Nach der Ankunft in Weimar, stand eine Stadtführung, die selbstständig von den Schülerinnen und Schülern im Vorfeld vorbereitet wurde, auf dem Programm, die jedoch nach dem Besuch des Goethe-und-Schiller-Denkmals vor dem Deutschen Nationaltheater abgebrochen wurde, da das Wetter immer schlechter wurde. Beim Bowlingabend wurde das schlechte Wetter vergessen und die Gruppe rückte näher zusammen.  

Am Dienstagmorgen, bei strahlenden Sonnenschein, wurde die Stadtführung, bei welcher kurze Impulsreferate gehalten wurden, fortgesetzt. Anschließend besuchte die Gruppe den Rokokosaal im Historischen Gebäude der Herzogin Anna Amalia Bibliothek, welcher durch seine Architektur und Gestaltung begeisterte. Nach einem Spaziergang durch den Park an der Ilm, wurde am Nachmittag das Gartenhaus Goethes, welches Goethes erster eigener Wohnsitz in Weimar war, besichtigt. Daran schloss sich eine kreative Aufgabe an: Die Schülerinnen und Schüler setzten sich als moderner Mensch mit den Eindrücken des Hauses und seiner Geschichte auseinander, indem sie einen inneren Monolog verfassten. Diese wurden abends vorgetragen und nach einer Abstimmung wurde der beste innere Monolog mit einem Preis gekürt – Jana Brunnen hat gewonnen. Danach wurden gemeinsam mit der ganzen Gruppe Lieder gesungen, die von Nils Prior an der Gitarre begleitet wurden.

(Deutsch LK vor Goethes Wohnhaus)

(Referate am Marktplatz vor dem Rathaus)

(Geschichte LK vor dem Hotel Elephant)

 

Impressionen in der Bibliothek:

Am Mittwoch stand eine Rallye auf dem Historischen Friedhof an, bei welcher sich die Schülerinnen und Schüler an sechs Stationen mit den historischen Persönlichkeiten, die auf dem Friedhof begraben wurden, und diversen Aufgaben auseinandergesetzt haben. Danach wurden gemeinsam die Fürstengruft und die orthodoxe Kapelle daneben angesehen. Der Besuch des Hauses der Weimarer Republik war der nächste Programmpunkt. Hier konnten historische Artefakte angesehen werden oder man konnte an interaktiven Stationen sein Wissen testen. Eine kurze Dokumentation führte zu einem besseren Verständnis über die Weimarer Republik. Der Nachmittag und Abend konnte individuell gestaltet werden oder man schloss sich den Wahlprogrammpunkten der begleitenden Lehrer/ der Lehrerin an. Mit Herrn Dirk Biestmann-Tylinda und Herrn Peter Lohaus gingen einige Schülerinnen und Schüler ins Bauhaus-Museum, Frau Katharina Parusel ging mit ein paar Literaturfreunden in Goethes Wohnhaus am Frauenplan und in das Goethe-Nationalmuseum. Am Abend konnte freiwillig das Theaterstück „Lotte in Weimar“ von Thomas Mann angesehen werden.

Standbilder zu Goethes "Faust I":

(Bauhaus-Museum)

(Junozimmer in Goethes Wohnhaus)

Das Programm vom Donnerstag wird wahrscheinlich noch lange in Erinnerung bleiben, denn der Projekttag in der Gedenkstätte Buchenwald stand an. Zuerst wurde in einem Kinosaal ein thematischer Einführungsfilm angesehen. Danach wurde weiteres Vorwissen der Schülerinnen und Schüler aktiviert, indem historisch-kritisch Quellen beleuchtet wurden. Im zweiten Schritt wurde die Gedenkstätte unter Anleitung erkundet. Der Besuch der Dauerausstellung schloss den Projekttag ab. Am Abend wurden die Eindrücke des Tages und der bisherigen Fahrt beim gemeinsamen Abendessen reflektiert.

Am Freitagmorgen brach die Gruppe wieder nach Rheine auf, jedoch gab es noch einen letzten Programmpunkt: Der Besuch der Wartburg in Eisenach. Im Schnelldurchlauf wurden 1000 Jahre deutscher Geschichte vermittelt. Die Schülerinnen und Schüler erhielten Informationen zum Aufbau und der Architektur der mittelalterlichen Burg, die Legende der Heiligen Elisabeth von Thüringen wurde erläutert, der Minnesang (mittelalterliche Liebeslyrik) und der Sängerkrieg auf der Wartburg wurden thematisiert und natürlich wurden auch die Spuren Martin Luthers erklärt und veranschaulicht. Nach der Besichtigung der Kunstsammlung der Wartburg, fuhr die Gruppe weiter nach Rheine.

(Der Bogen- unser Zählritual)

Nils Prior muss an dieser Stelle ein besonderer Dank ausgesprochen werden, denn er trug im Vorfeld der Fahrt zahlreiche Lieder für ein Liederheft zusammen. Auch Noah Müller ist zu danken, da er die ganze Fahrt über die Erste-Hilfe-Tasche der Schule trug.

 

 

(Text und Fotos: Katharina Parusel) 

Q1: „Die Krankheit möchte ich sehen, die sich an einen Arzt traut!“ – „Der Eingebildete Kranke“ wurde aufgeführt

Nach einem Jahr harter Arbeit führte der Literaturkurs der Q1 des Dionysianum am vergangenen Dienstag und Mittwoch das Stück „Der eingebildete Kranke” von Moliére auf. Aber wie kam es eigentlich dazu? Im Dezember letzten Jahres entschieden sich die 17 Schülerinnen und Schüler des Kurses dafür, diese klassische, aber gleichzeitig immer noch aktuelle Komödie in zwei Sets aufzuführen, ohne zu ahnen, welche Aspekte, Fragen, Hindernisse oder auch Probleme bedacht werden müssen.

Zunächst stellten sich die offensichtlichen Fragen in Bezug auf die Umsetzung der angelegten Charaktere: Wie inszeniert man ein tatkräftiges und freches, aber auch hilfsbereites Dienstmädchen? Wie stellt man einen überzeugten Hypochonder, der doch erstaunlich schnell werden kann, dar? Oder:  Worauf muss man achten, wenn die Tochter des Hauses heimlich auf ihren Traummann trifft? Die wichtigste Frage von allen war aber zunehmend: Was soll ich tun, wenn ich auf der Bühne bin und keinen Text habe?

Wie stellt man sich einer derartigen Vielfalt an Aufgaben? Das geht nur als Team. Im Team wurden Kostümprobleme gelöst, Text gelernt, das Bühnenbild beschafft, erstellt, transportiert und die Technik geplant. Mit der tatkräftigen Unterstützung der VhS, in deren Räumlichkeiten auch aufgeführt wurde, bzw. von Carlos Silva, den Licht- und Tontechniker der VhS, organisierten die Schülerinnen und Schüler den Ton und die Mikros (Jolene Robers, Hannah Book und Hannah Hülsing) und die Ausleuchtung der Bühne (Ashley Hofmann, Regina Radtschenko, Jana Temke und Yara Huesmann) sowie der Nebenbühne durch Spotlights (Frederike Seggering, Venja Fontein, Pablo-Gerome Vaßholz).  

Nur durch diese Teamarbeit konnte letztendlich ein aufgeregter, kranker Argan (gespielt von Jan-Luca Fröse / Ashley Hofmann), ein unverschämtes Dienstmädchen (gespielt von Yara Huesmann / Regina Radtschenko) über die Bühne jagen, bis er von seiner geldgierigen Frau (Jana Temke / Frederike Seggering) getröstet wurde. So kam das Liebespaar (Hannah Hülsing / Jolene Robers und Leonie Hollenborg) zusammen, während der ungeliebte Nebenbuhler (Pablo-Gerome Vaßholz / Noah Müller) mit Keksen warf und das Bühnenbild vandalisierte.

Parallel gab es durch die tatkräftige Unterstützung der Jahrgangsstufe Q1 auch ein Catering mit Snacks und Getränken, was die Abende abgerundet hat.

Der Kurs ist über das Jahr hinweg immer mehr zusammengewachsen und hat sich allen Herausforderungen gemeinsam mit Fleiß, Geschick und Humor gestellt und es letztendlich geschafft ein kurzweiliges Stück zeitgemäß auf die Bühne zu bringen. Eine großartige Leistung – auf die sie zurecht stolz sind.

 

(Text: S. Tylinda, Bilder: S. Tylinda und K. Parusel)

Q1-Literatur: "Der Eingebildete Kranke"

Die Kostüme sind fertig, die Requisiten zusammengestellt, das Make-up erprobt: Jetzt ist es bald soweit! Wir, der Literaturkurs der Q1, laden ganz herzlich zu unserer Aufführung ein:

Wir freuen uns auch euch!

 

„Viel Lärm um Nichts“ oder: Ein Blick sagte mehr als tausend Worte…

… auch wenn die gesagten Worte an Doppeldeutigkeiten und Witz nicht zu verachten waren und den Blicken durchaus das Wasser reichen konnten.

Welche Blicke und welche Worte? – Natürlich die der Premiere von Shakespeares „Viel Lärm um Nichts“, aufgeführt vom Literaturkurs der Q1 am Dio!

Sich in ein Stück bzw. eine Rolle hineinzuversetzen, das um 1600 veröffentlicht wurde, erscheint erst einmal nicht leicht. Wenn man dann die Inhalte kennt, verschwindet das erste Gefühl des Zweifels, denn wer kennt diese Themen heutzutage nicht? Die Suche nach der großen Liebe, Missgunst unter Geschwistern, Intrigen um des eigenen Vergnügens willen und ohne Rücksicht auf den Nächsten…

So will Don John sich nach dem vergeblichen Versuch, seinen Bruder Don Pedro zu stürzen, an diesem rächen. Auch wird es Hero, Tochter des Leonato von Messina, mit ihrer großen Liebe nicht leicht gemacht. Ihr geliebter Graf Claudio sitzt einer Verschwörung auf – die Hochzeit steht auf dem Spiel! Ihre selbstbewusste Cousine Beatrice sitzt ebenfalls einer allerdings nicht böse gemeinten Intrige auf – wird sie am Ende dem schlagfertigen und stolzen Benedick verfallen? Und er ihr?

 

In einem liebevoll gestalteten Bühnenbild, einem italienischen Garten mit Bänkchen, Rosenspalier und Zugang zu Leonatos (Philip Rodriguez) Haus, wechselten sich ruhige, spannende, und aufwühlende Szenen ab.

Während sich Beatrice (Hannah Schrief) sofort durch Witz, Schlagfertigkeit und Textsicherheit hervorhob, sah Hero (Lisa Helmes) zunächst recht still, klein und unbedeutend neben ihr aus. Doch mit dem ersten kommentierenden Blick verzog sich dieser Eindruck sofort und wer den Spruch „Ein Blick sagt mehr als tausend Worte“ noch nicht kannte oder verstanden hatte, bekam hier eine wunderbare Nachhilfestunde. Auch später, mit mehr Text, stellte sich Hero keineswegs in den Schatten der anderen Figuren.

Absolut authentisch war die Darstellung des Benedick (Niklas Schwabedissen), der Beatrice gekonnt parierte und in seiner Gestik und Mimik einfach echt wirkte – im Stück wie auch im wahren Leben könnte er uns genau so auf der Straße begegnen. Ein jugendlicher Heißsporn, der sich die Hörner erst noch abstoßen muss, der trotzdem sehr intelligent ist – der birgt schon eine Herausforderung für ein junges Mädchen… Ganz im Gegenteil zu ihm schien sein Freund, der ebenfalls unglaublich textsichere Graf Claudio (Hannes Seggering), überlegt, sehr romantisch und darum bemüht, niemanden zu verletzen oder schlecht zu behandeln. Nur zwei Mal lässt er sich von Gefühlen übermannen und nicht vor seinen Handlungen nachdenken – tolle Umschläge der Stimmung waren hier garantiert und ließen das Publikum mitfiebern.

Einen großartigen Job machten auch die Kammerzofe (Chiara Bertling) und das Hausmädchen (Malin Schütte), die immer wieder durch kleine Impulse im Vorder- und Hintergrund auffielen und zugleich als Bühnenarbeiterinnen unauffällig zwischen Leonatos Garten und einer Kathedrale für die Hochzeitsgesellschaft umbauten.

Vor allem der ausführende Oberintrigant aus Don Johns (Özcan Volkan) Gefolge, Borachio (Sophie Hetche), verdient hier neben den Hauptrollen ein Lob. Sein unverfrorenes, selbstverliebtes Auftreten und seine „freche Schnauze“ konnte man ihm zu einhundert Prozent abkaufen – fast könnte man meinen, einen hochintelligenten, höchst manipulativen Politiker vor sich zu haben, der im Hintergrund die Fäden (für seinen Kanzlerkandidaten) zieht.

 

Wenn man nun dachte, nach ersten Teil und vor der Pause alle Charaktere zu kennen, so wurde man im zweiten Teil eines Besseren belehrt. Der im wahrsten Sinne des Wortes „Kracher“ des Stücks kam jetzt erst zum Einsatz: Hundsvogt (Adrian Schuma), der debile Polizeichef von Messina, trat laut, trampelig und scheinbar völlig unprofessionell durch die Tür der Aula herein – eben wie ein Schüler, der noch nicht gelernt hat, ein gewisses Benehmen an den Tag zu legen. Auch mit seinen ersten Worten, augenscheinlich nicht den bestgewählten und ordentlich den Sinn verfälschend, machte er den Eindruck, durchaus fehl am Platz zu sein. Doch Moment – dieser Polizeichef war einfach so – ein weniger an Sorgfalt und Gerechtigkeit und mehr an Häppchen, Wein, wenig Arbeit und sich selbst interessierter Mann! Eine andere Darstellung dieser Rolle hätte sicherlich nur halb so viel Komik mit sich gebracht und das Publikum so von sich überzeugen können. Genau diese Interpretation der Rolle macht das Stück hier so einzigartig, witzig und in höchstem Maße unterhaltsam.

 

Die Polizeistation, die klugerweise von der restlichen Bühne getrennt worden war und sich am anderen Ende der Aula befand, war ebenso gut durchdacht und eingerichtet worden wie das „große“ Bühnenbild und die Kostüme. Jedes Detail war überlegt eingesetzt worden, sodass diese neben der tollen schauspielerischen Leistung über einzelne kleine Versprecher durch Lampenfieber oder eine Menge an Text hinwegsehen ließen, die die Authentizität der Darstellerinnen und Darsteller eigentlich nur noch stärker werden ließ.

 

Fazit: Ein sehr moderner Shakespeare wurde von unerfahrenen, aber tollen Schauspielerinnen und Schauspielern großartig in der Premiere inszeniert! Standing Ovations am Ende: berechtigt und verdient!

 

Vielen Dank dem Literaturkurs und der Leiterin, Frau Tylinda, für einen mehr als unterhaltsamen Abend!

 

 

Und für alle, die diese Premiere verpasst haben: Es gibt noch 2-3 Karten für Montag, 02.07.18, 19 Uhr! Schlagt zu, es lohnt sich!

 

 

 

(Text u. Bild: M. Witczak)

 

Der Literaturkurs lädt ein

Kostüme, Bühnenbild und Text sind da - die Proben laufen. Jetzt laden wir, der Literaturkurs der Q1, alle herzlich ein zu unseren Aufführungen am 26.06.2018 und 02.07.2018. Gespielt wird William Shakespeares "Much Ado About Nothing" - Viel Lärm um Nichts in deutscher Sprache mit viel Witz, Charme und einem kleinen Snack.

Gymnasium Dionysianum Rheine
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48431 Rheine

Telefon: (0 59 71) 94 35 51 00
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