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Ausstellung im Forum: "Voll der Osten. Leben in der DDR"

In den achtziger Jahren zog Harald Hauswald durch Ost-Berlin und fotografierte, was ihm vor die Linse kam.

Er knipste, was andere Fotografen übersahen oder für uninteressant hielten: Kleine Szenen des Alltags, einsame und alte Menschen, verliebte junge Pärchen, Rocker, Hooligans und junge Leute, die sich in der Kirche für Frieden und Umweltschutz einsetzten. „Im Mittelpunkt steht der Mensch“ hatte einer der Grundsätze des Sozialistischen Realismus gelautet. Harald Hauswald verwirklichte diesen Anspruch auf ganz eigene Weise. Dafür bekam er keinen staatlichen Kunstpreis, sondern Ärger mit den SED-Behörden und der Stasi. Natürlich fotografierte Harald Hauswald auch verfallene Fassaden, verkommene Eckkneipen und Schlangen vor Lebensmittelläden. Dennoch war seine Fotografie weniger subversiv als vielmehr eine Liebeserklärung an die Menschen in der DDR. Zwischen den Fotografierten und dem Fotografen entstand für einen kurzen Moment eine fast zärtliche Beziehung, die sich bis heute auf den Betrachter der Bilder überträgt. Der Historiker und Buchautor Stefan Wolle, der ebenfalls in der DDR groß geworden ist, hat zu den Bildern Texte geschrieben. Die Ausstellung präsentiert über 100 bekannte und unbekannte Fotos von Hauswald. Darüber hinaus wurden eigens 18 Videointerviews gedreht, in denen der Fotograf darüber berichtet, wie das jeweils zentrale Foto einer jeden Tafel entstanden ist. Diese Videos können Besitzer von internetfähigen Mobiltelefonen per QR-Code in der Ausstellung abrufen.

Um für die Ausstellung zu werben, können Sie Videos aus unserer YouTube-Playlist einbinden oder verlinken: In 19 kurzen Videos erklärt der Fotograf Harald Hauswald, wie die Motive der Ausstellung entstanden sind. 

Die Ausstellung kann von Interessierten vom 27.02.2018 bis zum 16.03.2018 während der Öffnungszeit in unserem Forum im Neubau besucht werden. Bei Schulklassen bitten wir um eine kurze Information an das Sekretariat im Altbau.

DIE PROJEKTLEITUNG UND GESTALTUNG

Die Leitung des Ausstellungsprojekts oblag Dr. Ulrich Mählert (Bundesstiftung Aufarbeitung), Die Ausstellungsgestaltung besorgte der Leipziger Grafiker Dr. Thomas Klemmwww.thomasklemm.com

DIE HERAUSGEBER

Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur trägt mit ihrer Projektförderung sowie eigenen Angeboten zur umfassenden Auseinandersetzung mit den Ursachen, der Geschichte und den Folgen der kommunistischen Diktaturen in Deutschland und Europa bei. OSTKREUZ Agentur der Fotografen wurde 1990 von sieben ostdeutschen Fotografinnen und Fotografen in Paris gegründet. Heute zählt die Agentur 22 Mitglieder aus ehemals Ost und West und gilt als das renommierteste Fotografenkollektiv Deutschlands. 

http://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de http://www.ostkreuz.de/

(c) https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/voll-der-osten-6611.html 

Gymnasium Dionysianum Rheine
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