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Medienpädagogik / Neue Technologien

Internet und Smartphones, Roboter und Elektronik kreativ nutzen  

Wer die Zusammenhänge versteht, kann bewusster mit Technologie umgehen.  

Smartphones benutzen, der Stimme im Navi folgen, Tweets absetzen – das kann jeder schon. Solche Technologien zu verstehen und selbst damit herumzuspielen ist nur vergleichsweise wenigen Spezialisten vorbehalten. Dabei sollte das jeder können. Wer weiß, wie Daten verarbeitet werden, kann auch kompetenter mit ihnen umgehen.  

Deutschland darf den Anschluss an die technologische Entwicklung nicht verlieren.  

Unser Ziel ist es, möglichst viele Menschen zu befähigen, ihr Leben und unsere Gesellschaft aktiver mitzugestalten, indem sie sich an digitalen Schaffensprozessen beteiligen. Nicht mehr lange, und es wird kein Beruf mehr ohne Digitalkenntnisse auskommen. Programmieren ist ein Ausdruck unserer Mündigkeit in der digitalen Welt.  

Programmieren ist die Sprache des 21. Jahrhunderts.  

Ziel von »Jeder kann programmieren« ist, einen gesellschaftlichen Einstellungswandel anzustoßen: Während Knopfdrücker und Tabletstreichler passive Konsumenten sind, entwickeln aufgeschlossene Kunden eine Sensibilität auch für die kritischen Seiten der Technologie. Hier wollen wir Hemmschwellen vor Technik abbauen und das verstaubte Image der Informatik überwinden. »Jeder kann programmieren« fängt da an, wo die meisten aufhören: beim kreativen Handanlegen, beim Hinter-die-­Kulissen-schauen, beim Besser- und Selbermachen. Start coding! 

Online Programmieren lernen für jede(!) Alterstufe: http://start-coding.de/programmieren-lernen/ 

(c) http://start-coding.de/ 

 

Die Herausforderung: Medienkompetenz als Bildungsaufgabe

Bildung ist der entscheidende Schlüssel, um alle Heranwachsenden an den Chancen des digitalen Wandels teilhaben zu lassen. Deshalb hat es sich sowohl die Kultusministerkonferenz als auch die Landesregierung Nordrhein-Westfalen zur Aufgabe gemacht, Kompetenzen für die digitale Welt zu formulieren. Allen Kindern und Jugendlichen sollen die erforderlichen Schlüsselqualifikationen und eine erfolgreiche berufliche Orientierung bis zum Ende ihrer Schullaufbahn vermittelt und eine gesellschaftliche Partizipation sowie ein selbstbestimmtes Leben ermöglicht werden. Ziel ist es, sie zu einem sicheren, kreativen und verantwortungsvollen Umgang mit Medien zu befähigen und neben einer umfassenden Medienkompetenz auch eine informatische Grundbildung zu vermitteln.Das Kompetenzmodell „Kompetenzen in der digitalen Welt“ der Kultusministerkonferenz hat neue Anforderungen an schulisches Lernen formuliert. Mit dem im Dezember 2016 verabschiedeten Papier haben sich alle Bundesländer verpflichtet, im Bereich der Bildung in  einer mediatisierten Welt einen Schwerpunkt ihrer Arbeit zu setzen. Mit diesem Verständnis von erforderlichen Kompetenzen für das Lernen in der digitalen Welt ist die Grundlage für aktuelle und zukünftige Entwicklungen in den Bundesländern gelegt. Sie bilden den Ausgangspunkt für die Neufassung des Kompetenzrahmen Medienpass NRW. NRW setzt diese bundesweiten Bildungsstandards um und kann dabei an eine erfolgreiche konzeptionelle und schulische wie außerschulische Arbeit anknüpfen. Die mit diesem Prozess einhergehenden Anforderungen, die an Lehrpersonen, Eltern und pädagogische Fachkräfte der Kinder- und Jugendarbeit im Bereich der Medienbildung gestellt werden, entwickeln sich im Zeitalter des digitalen Wandels stetig weiter.Mit der Neufassung des Kompetenzrahmen Medienpass NRW hat Nordrhein-Westfalen ein bewährtes Instrument der systematischen Vermittlung von Medienkompetenz nun konsequent auf nationale und internationale Entwicklungen abgestimmt. Die sechs Kompetenzbereiche mit insgesamt 24 Teilkompetenzen zielen dabei insgesamt auf eine systematische Medienbildung entlang der gesamten Bildungskette ab. Sie beziehen schulische wie außerschulische Lernorte ein und bilden die Grundlage für die Weiterentwicklung von Lehr-Lern-Prozessen in allen Fächern. Es werden sechs Kompetenzbereiche unterschieden:

  1. Bedienen und Anwenden“ beschreibt die technische Fähigkeit, Medien sinnvoll einzusetzen und ist die Voraussetzung jeder aktiven und passiven Mediennutzung.

  2. Informieren und Recherchieren“ umfasst die sinnvolle und zielgerichtete Auswahl von Quellen sowie die kritische Bewertung und Nutzung von Informationen.

  3. Kommunizieren und Kooperieren“ heißt, Regeln für eine sichere und zielgerichtete Kommunikation zu beherrschen und Medien verantwortlich zur Zusammenarbeit zu nutzen.

  4. Produzieren und Präsentieren“ bedeutet, mediale Gestaltungsmöglichkeiten zu kennen und diese kreativ bei der Planung und Realisierung eines Medienproduktes einzusetzen.

  5. Analysieren und Reflektieren“ ist doppelt zu verstehen: Einerseits umfasst diese Kompetenz das Wissen um die Vielfalt der Medien, andererseits die kritische Auseinandersetzung mit Medienangeboten und dem eigenen Medienverhalten. Ziel der Reflexion ist es, zu einem selbstbestimmten und selbstreguliertem Umgang mit der eigenen Mediennutzung zu gelangen.

  6. Problemlösen und Modellieren“ bezieht sich auf das Entwickeln von Strategien zur Problemlösung, Modellierung und Zerlegen in Teilschritte (beispielsweise mittels Algorithmen). Es wird eine informatische Grundbildung als elementarer Bestandteil im Bildungssystem verankert, nämlich die Vermittlung von Fähigkeiten im Programmieren, die Reflektion der Einflüsse von Algorithmen und die Auswirkung der Automatisierung von Prozessen in der digitalen Welt.

Da Medienkompetenzvermittlung auch Bestandteil außerschulischer medienpädagogischer Bildungsangebote ist, so z.B. in der Kinder- und Jugendarbeit, kann der Kompetenzrahmen Medienpass NRW auch hier unterstützend eingesetzt werden. Es empfiehlt sich, die Kooperation mit außerschulischen Partnern und deren Angeboten im schuleigenen Medienkonzept festzuschreiben. Die Gesamtheit aller Medienkonzepte an den Schulen eines Schulträgers kann schließlich als Grundlage für die kommunalen Medienentwicklungsplanungen dienen und so die Wahrnehmung des gemeinsamen Bildungsauftrags von Schulen und Schulträgern vor dem Hintergrund aktueller und zukünftiger Entwicklungen unterstützen.

(c) https://www.medienpass.nrw.de/de/inhalt/ziele 

 

 

Dionysianum

Der Umgang mit den neuen Technologien wird am Dionysianum kontinuierlich von Klasse 5 an bis zum Abitur gelehrt. 

Ziel der Einführung in die Neuen Technologien in den Jahrgangsstufen 5 und 6 ist es, allen Schülerinnen und Schülern Grundkenntnisse in deren Nutzung zu vermitteln. Dazu wird in Klasse 5 im Sinne einer Grundbildung in Anbindung an den Unterricht in Standard-Software und die Internetnutzung eingeführt. In Klasse 6 werden die in der Jahrgangsstufe 5 eingeführten Techniken und Programme genutzt, um kleinere Projekte, angebunden an den Unterricht, zu bearbeiten. In beiden Jahrgangsstufen steht dafür jeweils eine Unterrichtsstunde pro Woche zur Verfügung.

In den folgenden Jahrgangsstufen werden die in den Jahrgangsstufen 5 und 6 erworbenen Kenntnisse durch Nutzung der Neuen Technologien in Anbindung an den Fachunterricht vertieft.  

Das Fach Neue Technologien (NT) in der Unterstufe

Auf Grund der Bedeutung der neuen Informations- und Kommunikationstechno­lo­gien - hier insbesondere des PC – setzt das Gymnasium Dionysianum für die Klassen 5 und 6 einen Schwerpunkt und bildet dadurch ein Profil in diesem Bereich.

Der Schwerpunkt ist die Konsequenz aus der Erkenntnis, dass die neuen Tech­nologien neue Lernmethoden und neue Lerninhalte eröffnen. Weiterhin ist er die Antwort auf die Forderung, dass die Schule auf die Anforderungen des 21. Jahr­hunderts vorbereiten muss, durch Methoden der Informationsgewinnung und Ver­arbeitung, durch neue Möglichkeiten der Darstellung und Veröffentlichung von Ergebnissen, durch Modellierung und damit Analyse komplexer Systeme.

Mit diesem Ansatz knüpft das Dionysianum auch an das Interesse der Schülerin­nen und Schüler an. 

  • In der Jahrgangsstufe 5 wird im Sinne einer Grundbildung in Anbindung an den Unterricht in Standard-Software und die Internetnutzung eingeführt. (eine Unterrichts­stunde pro Woche) 
  • In der Jahrgangsstufe 6 werden die in Jahrgangsstufe 5 eingeführten Techni­ken und Programme genutzt, um kleinere Projekte, angebunden an den Unter­richt, zu bearbeiten. (eine Unterrichtsstunde pro Woche) 

Diese Grundausbildung stellt die Voraussetzung dar für die Nutzung der neuen Medien in allen Fächern (siehe Medienkonzept zum Schulprogramm) in der weiteren Schullaufbahn (z.B.):

  • In der Jahrgangsstufe 7 werden im Mathematikunterricht digitale Werkzeuge besonders genutzt.

  • In den Jahrgangsstufen 8 und 9 kann im WPII Informatik/Mathematik gewählt werden.

  • In der Oberstufe wird Informatik sowohl als Grund- als auch als Leistungskurs angeboten.

 

Unter MINT finden Sie zumindest die in der MV dokumentierten Maßnahmen...

 

Tags: MINT am Gymnasium Dionysianum Rheine - Fordern

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