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Schulbibliothek: Was hat sich die Autorin dabei gedacht? - Autorenlesung im Forum

Stefanie Höfler hat am vergangenen Mittwoch für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangstufe 8 und 9 vorgelesen. Sie präsentierte mit ihrer aufgeschlossenen und authentischen Art den Jugendlichen zwei spannende Adoleszenzromane, welche die Zuhörer in ihren Bann gezogen haben.

Dem 8. Jahrgang wurde der Jugendroman „Tanz der Tiefseequalle“, welcher für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2018 nominiert war, vorgetragen. In diesem Roman konnten die Schülerinnen und Schüler in die Gefühlswelt der beiden jugendlichen Hauptfiguren Niko und Sera eintauchen. Die Probleme und Gefühle des fettleibigen Jungen, der von seinen Mitschülern als Außenseiter degradiert wurde, und der beliebten Schulschönheit mit ägyptischer Herkunft werden abwechselnd aus der jeweiligen Perspektive geschildert. Ein unangenehmes Ereignis auf der Klassenfahrt schweißt die beiden Jugendlichen zusammen.

Der 9. Jahrgang wurde mit sogenannten Tabuthemen konfrontiert: Tod, Abschied und Trauer. Die Schülerinnen und Schüler wurden mit der Situation des Protagonisten Ben vertraut gemacht, der an einem „strahlenden Oktobertag“ plötzlich seine Mutter verloren hat. In dem Roman „Der große schwarze Vogel“ wird die erste Woche nach dem Tod der Mutter aus Bens Perspektive erzählt. Es wird beschrieben, wie Ben, sein Bruder Krümel (eigentlich Karl) und Pa (Bens Vater) mit dem Verlust der Mutter umgehen, wie Bens erster Schultag danach und wie die Reaktion seiner Mitschüler ist. Ben lernt viel über das Verhalten von Menschen und ihm wird klar, dass eine Mitschülerin, die von allen nur die „Eisprinzessin“ genannt wird, ähnliche Erfahrungen gesammelt hat und die beiden scheinen sich anzunähern. Im Verlauf der Lesung wurde schnell klar, dass viele Jugendliche mit den unterschiedlichen Themenbereichen nicht vertraut waren und auch nicht wüssten, wie sie selbst auf den Verlust von Ben reagieren würden.

Die Autorin hat die Schülerinnen und Schüler durch die vielfältigen Themen in den beiden Romanen, wie beispielsweise die Auseinandersetzung mit dem eigenen Platz in der Gesellschaft, Umgang mit Gefühlen, Identitätsfindung oder Mobbing, in ihrer Lebenswelt abgeholt. Zudem wurde die Zuhörerschaft von Frau Höfler aktiv eingebunden, indem zwischendurch Vermutungen zur Thematik angestellt werden konnten. Am Ende der jeweiligen Lesungen hat sich die Autorin authentisch der entscheidenden Frage des Publikums gestellt „Was hat sich Frau Höfler dabei gedacht?“. Es waren ihre eigenen Erfahrungen, die sie den Jugendlichen in ihren Büchern näherbringen möchte.

Beide Jugendromane können in der Bibiothek ausgeliehen werden.

 

Text und Bilder: Parusel

 

Tags: Fordern mit Projekten oder Vorträgen am Dionysianum - fachliches Lernen, Schulbibliothek

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