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  • 2025: SV lädt die 5er ein!
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  • 2023.01: Chor und Orchester an der Landesmusikakademie Heek
  • 2024.12 Konzert in der Stadthalle
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6: Tolle Vorträge beim Forder-Förder-Projekt

Am Freitag erlebte die Jahrgangsstufe 6 wieder einen besonderen Höhepunkt des Schuljahres. Im Rahmen des „Forder-Förder-Projekts“ präsentierten drei engagierte Schülerinnen und Schüler ihre selbstgewählten und intensiv bearbeiteten Themen in eindrucksvollen Vorträgen vor ihren Mitschülerinnen und Mitschülern, Lehrerinnen und Lehrern sowie ihren Eltern.

 

Martha Fischer (6b) beschäftigte sich mit der Frage: „Wo werden wir in Zukunft leben – Mond oder Mars?“ In ihrem Vortrag stellte sie mögliche Perspektiven einer zukünftigen Besiedlung des Weltraums vor.

 

Frieda Rehers (6b) widmete sich dem Thema „Ist außerirdisches Leben möglich?“ und gab einen spannenden Einblick in den aktuellen Stand der Forschung.

 

Tomasz Sliwinski (6c) ging der Frage nach: „Was war das Besondere der DDR?“ Dabei stellte er wichtige Merkmale und historische Hintergründe der DDR vor.

 

Die drei Schülerinnen und Schüler präsentierten ihre schriftlichen Ausarbeitungen mit großer Souveränität und beeindruckten das Publikum mit ihrem fundierten Wissen und ihrer Begeisterung für die selbstgewählten Themen.

Die Veranstaltung war erneut ein eindrucksvoller Beleg für die Leistungsfähigkeit und Neugier junger Lernender und ein schönes Beispiel für das erfolgreiche pädagogische Konzept am Dio.

Frau Höfer und Frau Fournier, die das Projekt begleiteten, zeigten sich begeistert von der Qualität der Vorträge und lobten die Schülerinnen und Schüler für ihre großartige Arbeit. Das „Forder-Förder-Projekt“ hat einmal mehr bewiesen, wie wertvoll es ist, jungen Menschen Freiraum für eigenständiges Denken, Forschen und Präsentieren zu geben.

Das Dio blickt stolz auf die Leistungen seiner Schülerinnen und Schüler und freut sich schon jetzt auf weitere spannende Projekte in den kommenden Jahren.

 

Bilder: S. Founier; Text: T. Grauert

 

MINT: Wettbewerb „Freestyle Physics“ an der Universität Essen-Duisburg

Mausefallen-Boote, Wasserraketen und Pappkatapulte

Insgesamt 53 Schülerinnen und Schüler vom Gymnasium Dionysianum nehmen am Wettbewerb „Freestyle Physics“ an der Universität Duisburg und Essen teil

Wie in jedem Schuljahr nehmen auch in dieser Woche zahlreiche physikbegeisterte Schülerinnen und Schüler vom Dionysianum am Wettbewerb Freestyle Physics an der Universität DuE in Duisburg Teil. Begleitet wurde der Wettbewerb durch Labor- und Campusführungen, Schülerlaboren, Workshops und spannenden Vorträgen.

Bereits von Montag bis Donnerstag stellten sich insgesamt 7 Gruppen mit knapp 20 Schülerinnen und Schülern den dort gestellten Aufgaben.

Dabei gelang es Emilie Keen und Ina Maria Müller aus der Klasse 9b am Dienstag (7.7.2026), mit einem Sonderpreis für besondere Kreativität und Nachhaltigkeit ausgezeichnet zu werden. Besonders positiv bewertete die Jury, dass die beiden ausschließlich Materialien verwendet haben, die sie bereits besaßen und die aus nachwachsenden Rohstoffen bestanden. Den Antrieb des Fahrzeugs bauten sie aus leichten Bambuslöffeln, da Bambus sowohl sehr leicht als auch robust ist. Zusätzlich verstärkten Ina Maria und Emilie ihre Konstruktion mit zwei seitlich angebrachten Bambusmessern, um mehr Stabilität zu erreichen. Mit einer Zeit von 3 Sekunden lagen die beiden im oberen Bereich des Teilnehmerfeldes. Zum Vergleich: Für den dritten Platz wurde eine Zeit von 2,2 Sekunden erreicht.

Am Freitag nahmen insgesamt 35 Schülerinnen und Schüler am Wettbewerb „Wasserrakete“ teil. Die „Rocket-Girls“ aus der Klasse 5a mit Friederike Weichel, Pauline Willers, Lena Reeker, Elisa Bolte, Charlotte Suska und Louisa Schmitz konnte die Jury überzeugen und erhielt beim 25. Jubiläum des Wettbewerbs einen Sonderpreis (für eine besonders kreative Umsetzung samt passender Outfits). Sie präsentierten ihr Experiment in aufeinander abgestimmten Labor-Outfits mit der Aufschrift „Rocket-Girls“. Rein zufällig - oder auch nicht? - lief dazu der Song „Rocket Man“ von Elton John im Hintergrund.

Zudem ist ihre Rakete aufgrund ihrer Fallschirmfunktion etwa 6 Sekunden lang in der Luft gewesen.

Damit endete die diesjährige „Freestyle-Physics“-Woche am Freitagabend mit einer Busladung gut gelaunter Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler. Denn auch diejenigen, die in diesem Jahr keinen Preis gewonnen haben, hatten während des vielfältigen Rahmenprogramms eine Menge Spaß. 

Wir gratulieren von Herzen und freuen uns auf nächstes Jahr

Die Fachschaft Physik

Bild und Text: S. Holtkötter

 

SPORT: Kanupolo-Projekt am Dio

Im Rahmen des projektorientierten Unterrichts im Fach Sport hatten 12 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 8 die Gelegenheit, eine ganz besondere Sportart kennenzulernen: Kanupolo.

Möglich wurde dieses Projekt durch eine Kooperation mit dem Kanu-Club Rheine 1950 e.V. Der Verein stellte uns nicht nur das gesamte Material zur Verfügung, sondern auch mit Thomas und Marcel zwei erfahrene Trainer, die uns teils direkt auf dem Wasser, in jedem Fall aber mit Rat und Tat zur Seite standen und uns alle Türen des Vereins öffneten.

Insgesamt trafen wir uns an fünf Terminen zu je drei Zeitstunden auf der Ems. Zu Beginn stand die erste Bootsgewöhnung in den speziellen Kanupolo-Kajaks im Mittelpunkt – zunächst ohne, ab der zweiten Einheit dann mit Spritzdecke. Allerdings war der Ball direkt dabei. Nach und nach kamen weitere Elemente hinzu: zum Aufwärmen einmal Paddeln zur Soldatenbrücke und zurück zum KCR, vertiefendes Spielen mit dem Ball im Boot sitzend und auch Trockenübungen an Land, das Ballvorlegen, schnelle Wenden und Richtungswechsel, Passen und Fangen sowie das gezielte Spielen des Balls mit dem Paddel. Auch das Werfen und Abwehren von Toren wurde intensiv geübt. Der Fortschritt der Gruppe war beeindruckend: Bereits ab der zweiten Einheit konnte auf die Tore gespielt werden, und ab der dritten Einheit stand sogar ein richtiges Spielfeld mit schwimmenden Leinen und zwei Toren zur Verfügung – Kanupolo pur!

Das Fazit fällt eindeutig aus: Allen Beteiligten – auch Herrn Bischoff – hat das Projekt sehr viel Spaß gemacht. Vier Schüler haben sogar so viel Gefallen an der Sportart gefunden, dass sie Kanupolo nun als neues Hobby beim KCR fortführen möchten.

Wer selbst einmal in diesen spannenden Sport hineinschnuppern möchte, ist beim Kanu-Club Rheine 1950 e.V. herzlich willkommen!

Bild und Text: A. Bischoff

 

Nachwuchs-Wissenschaftlerinnen gewinnen Preis

Emilie Keen und Ina Maria Müller mit Sonderpreis beim Wettbewerb Freestyle Physics in Duisburg ausgezeichnet. 

Wie in jedem Schuljahr nehmen auch in dieser Woche zahlreiche physikbegeisterte Schülerinnen und Schüler vom Dionysianum am Wettbewerb Freestyle Physics an der Universität DuE in Duisburg Teil.

Bereits am Montag, Dienstag und Mittwoch stellten sich insgesamt 6 Gruppen mit knapp 20 Schülerinnen und Schülern den dort gestellten Aufgaben.

Dabei gelang es Emilie Keen und Ina Maria Müller aus der Klasse 9b am Dienstag (7.7.2026), mit einem Sonderpreis für besondere Kreativität und Nachhaltigkeit ausgezeichnet zu werden. Besonders positiv bewertete die Jury, dass die beiden ausschließlich Materialien verwendet haben, die sie bereits besaßen und die aus nachwachsenden Rohstoffen bestanden. Den Antrieb des Fahrzeugs bauten sie aus leichten Bambuslöffeln, da Bambus sowohl sehr leicht als auch robust ist. Zusätzlich verstärkten Ina Maria und Emilie ihre Konstruktion mit zwei seitlich angebrachten Bambusmessern, um mehr Stabilität zu erreichen. Mit einer Zeit von 3 Sekunden lagen die beiden im oberen Bereich des Teilnehmerfeldes. Zum Vergleich: Für den dritten Platz wurde eine Zeit von 2,2 Sekunden erreicht.

Wir gratulieren von Herzen!

Die Fachschaft Physik

 

 

Foto 1: Emilie Keen (links) und Ina Maria Müller (rechts) aus der Klasse 9b präsentieren ihre Urkunden.

 

Foto 2: Das „Mausefallen-Boot“ würde mit einem Sonderpreis für Nachhaltigkeit und Kreativität ausgezeichnet.

 

 

(S. Holtkötter) 

 

 

MINT: Erfolgreiche Teilnahme am Känguru-Wettbewerb 2026

Im März dieses Jahres nahmen insgesamt 110 mathematikbegeisterte Schülerinnen und Schüler am Känguru-Wettbewerb teil, der als größter Mathematikwettbewerb in Deutschland gilt. Der Wettbewerb legt seinen Fokus auf Aufgaben und Knobeleien, die über die üblichen schulischen Inhalte hinausgehen. Zu den ausgelobten Preisen gehören neben den ersten bis dritten Preisen auch T-Shirts für den größten Känguru-Sprung, der an das Känguru mit der höchsten Anzahl an fehlerfreien Aufgaben in Folge vergeben wird.

Nun sind die Preisträger am Dionysianum ausgezeichnet worden:

Das Dionysianum freut sich über zahlreiche Preisträger: Einen ersten Preis erhielt Martha Fischer aus der Klasse 6b, sie machte auch den weitesten Känguru-Sprung mit 23 richtig gelösten Aufgaben in Folge. Zweite Preise erreichten Charlotte Rengers (5a), Luise Richling (5b), Lisbeth Cordes (6b), Frieda Rehers (6b), Tomasz Sliwinski (6c) Ben Elbers-Schrichten (7a) sowie Frieda Fischer (9a).

Ebenfalls freuen durften sich Frederik Suska (5a), Martin Schmidt (5a), Jakob Wennemer (5d) und Alexander Timmer (7a) über einen dritten Preis.

Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 5 beim Lösen der Wettbewerbsaufgaben am 19. März 2026.

 

Die Fachkonferenz Mathematik gratuliert allen Teilnehmenden und PreisträgerInnen herzlich!

Bild und Text: S. Holtkötter

 

 

MINT: Astronomie-AG besucht Planetarium Münster

Am Donnerstag, dem 2. Juli 2026, unternahm die Astronomie-AG von Herrn Holtkötter eine Exkursion in das Planetarium Münster. Insgesamt 14 interessierte Schülerinnen und Schüler nahmen an der Veranstaltung teil.

Auf dem Programm stand die eindrucksvolle Fulldome-Show „Zeitreise – Vom Urknall zum Menschen“. Die Besucherinnen und Besucher begaben sich dabei auf eine faszinierende Reise durch die Geschichte des Universums – von seiner Entstehung vor rund 13,8 Milliarden Jahren bis zur Entwicklung des Menschen.

Besonders anschaulich wurde die gewaltige Zeitspanne mithilfe eines besonderen Vergleichs dargestellt: Die gesamte Geschichte des Universums wurde auf die Dauer eines Kalenderjahres übertragen. So wurde deutlich, wie spät erst die Erde entstand, wann sich erstes Leben entwickelte und dass der Mensch erst in den letzten Sekunden des „kosmischen Jahres“ erscheint. Dieser Perspektivwechsel machte die Dimensionen der kosmischen Entwicklung eindrucksvoll erlebbar.

Die spannende und eindrucksvoll visualisierte Show wurde vom Team des Planetariums Münster produziert und vermittelte aktuelle Erkenntnisse aus Astronomie, Kosmologie und Evolutionsgeschichte auf verständliche und unterhaltsame Weise. Die Kombination aus beeindruckenden Projektionen, wissenschaftlichen Inhalten und einer anschaulichen Erzählweise begeisterte die Teilnehmenden.

Die Exkursion bot den Mitgliedern der Astronomie-AG viele neue Eindrücke und regte zu zahlreichen Fragen und Gesprächen über die Entstehung und Entwicklung unseres Universums an.

Bild und Text: S. Holtkötter

 

Anne Frank Tag 2026

Auch in diesem Jahr hat sich das Gymnasium Dionysianum - mit 842 weiteren Schulen - an dem bundesweiten Aktionstag gegen Antisemitismus und Rassismus des Anne Frank Zentrums beteiligt, der dieses Jahr seinen 10. Geburtstag feierte. Das Motto des Anne Frank Tages 2026, der jedes Jahr am 12. Juni gefeiert wird, lautet in diesem Jahr »Geschichte erzählen«. Der Schulaktionstag stärkt Schülerinnen und Schüler in ihrem Engagement für Demokratie und gegen Diskriminierung.

Der Anne Frank Tag wird vom Anne Frank Zentrum in Berlin organisiert. Er findet jährlich anlässlich Anne Franks Geburtstag, dem 12. Juni, statt. Das jüdische Mädchen ist eines der bekanntesten Opfer des Holocaust.

Am Dionysianum ist, wie jedes Jahr, die offizielle Plakatausstellung im Forum zu finden. In diesem Jahr hat der Projektkurs „Erinnerung gestalten“ der Jahrgangsstufe Q1 einen Projekttag für die Stufe 7 vorbereitet. Die Schülerinnen und Schüler haben mit viel Engagement drei unterschiedliche Themenräume vorbereitet: „Rund um Anne“, „Konzentrationslager – Was war das für ein Ort?“ und „Alltag von jüdischen und nicht-jüdischen Jugendlichen zur Zeit des Nationalsozialismus“ und diesen mit der Jahrgangsstufe 7 durchgeführt. Alle drei Klassen der Stufe 7 haben an dem Projekt teilgenommen und viele neue Informationen von den OberstufenschülerInnen gelernt.

 

In der Schülerbibliothek haben die Schülerinnen und Schüler auch die Möglichkeit, weitere thematische Literatur einzusehen oder zu entleihen. Zudem kann ein Modell des Hinterhauses angesehen werden sowie die Anne Frank Zeitung zum Thementag mitgenommen werden, die dieses Jahr Annes Schwester Margot in den Fokus rückt. Margot Frank (Anne Franks großer Schwester) hätte dieses Jahr ihren 100. Geburtstag gefeiert. Weitere Themenschwerpunkte sind in der Zeitung zu finden:

o die Bedeutung von aktiver Erinnerungsarbeit gegen das Vergessen,

o die Verfolgung und Ermordung von Sinti*zze und Rom*nja in der NS-Zeit und

o Krieg und dessen Folgen für Kinder und Jugendliche.

 

(Text: Pressemitteilung Anne Frank Zentrum und Katharina Sprock; Bilder: Katharina Sprock, Silke Tylinda, Projektkurs „Erinnerung gestalten“)

Frankreichaustausch 2026-27: Briefe der Partner:innen!

Viel Aufregung und dann ein zufriedenes Lächeln: Der "Erstkontakt" ist bei der heutigen Verteilung der Briefe unserer zukünftigen Austauschpartner und -partnerinnen geglückt. Ein Schmunzeln hier, ein Freudenschrei da - gemischt mit etwas Skepsis: Wie ist er oder sie wohl? 

Nun dürfen unserer Schüler:innen echten Kontakt aufnehmen. Wir sind gespannt auf das, was wir im nächsten Schuljahr mit euch erleben werden! 

 

(Fotos: Thieroff, Text: Witczak)

ENGLISCH: Erfolgreiche Cambridge-Prüfung

Dreizehn Schülerinnen und Schüler des Gymnasium Dionysianum und Emsland Gymnasiums haben erfolgreich die Cambridgeprüfung mit dem Sprachniveau C1 bestanden. Der Abschluss ermöglicht ihnen, an englischsprachigen Universitäten zu studieren. 

Sechs Schülerinnen und Schüler erreichten sogar das Zertifikat „C2 Proficiency“. Dies attestiert ihnen eine Englischkompetenz auf Niveau eines Muttersprachlers.

Bild: Dio, Text: W. Kösters

 

 

MINT: Stratosphärenflug 3.0 - Ballon am Rande des Weltalls

Vier Jahre Wartezeit haben ein Ende: Das Dionysianum hat wieder eine Ballonmission in die Stratosphäre gestartet. Im Rahmen des Forderangebots „Ab in den Weltraum – Stratosphärenflug 3.0" aus dem Fachbereich Physik schickten unsere Schülerinnen und Schüler der Mittelstufe eine selbst gebaute und mit verschiedenen Messsensoren ausgerüstete Sonde auf eine Reise an den Rand des Weltraums.

Bevor der Ballon überhaupt abheben durfte, gab es jede Menge zu klären. Wie hoch steigt er? Warum platzt er irgendwann? Wie finden wir ihn wieder? Darf man so etwas einfach starten – und wer haftet, wenn etwas schiefgeht? Die beteiligten Schülerinnen und Schüler haben sich durch einen ganzen Fragenkatalog gearbeitet und für jede einzelne Frage eine Antwort bzw. eine Lösung gefunden.

Nach knapp zwei Stunden Steilflug erreichte der Ballon eine Höhe von rund 33500 Metern. Zum Vergleich: Ein gewöhnliches Passagierflugzeug kreuzt auf etwa 10000 bis 12000 Metern. In dieser schwindelerregenden Höhe ist der Luftdruck so gering, dass sich der Ballon auf einen Durchmesser von rund 15 Metern ausdehnt – bis die Hülle schließlich der enormen Spannung nachgibt und platzt.

Das Gespann, das in die Stratosphäre flog, bestand aus einem mit Ballongas (>95 % Helium) gefüllten Wetterballon, einem Fallschirm sowie einer selbst gebauten Styroporsonde mit Datenloggern und drei Kameras, die während des gesamten Flugs Videos aufzeichneten.  Eine Radiosonde, die mit an Bord war, sendete kontinuierlich Positionsdaten. Dank präziser Vorausberechnungen auf Basis von Winddaten in verschiedenen Höhen sowie ständiger Aktualisierung der Positionsdaten konnten alle Teilnehmenden die Landung hautnah miterleben. Die Sonde setzte auf einem Getreideacker am Rande von Warendorf auf – ziemlich genau dort, wo es die Simulation vorhergesagt hatte. Sofort wurden die Speicherkarten aus den Kameras gezogen und auf dem Notebook gesichtet. Die Freude, als die ersten eigenen Bilder aus der Stratosphäre über den Bildschirm flimmerten, war sehr groß.

Die ausgelesenen Messdaten sprechen für sich: Die Außentemperatur sank auf −55 °C, während das Innere der Sonde dank guter Isolierung nie unter +1 °C fiel. Weitere spannende Daten – etwa von einem Spektrometer und einem Geiger-Müller-Zähler – werden derzeit noch ausgewertet und einer Plausibilitätsprüfung unterzogen.

Ein besonderer Dank gilt Daniel Brant aus der 10c, der noch am Abend des Flugtags einen ersten Videoschnitt fertiggestellt hat.

 

Die QR-Codes bzw. Links führen zu ersten Zusammenschnitten des Videomaterials.

Kurzvideo im Hochkantformat:  

https://youtube.com/shorts/vLuwD6L_56s?feature=shared 

Dokumentationsvideo:

https://www.youtube.com/watch?v=bW7l2idAP94

 

Die großzügige Unterstützung des zdi-Netzwerks Kreis Steinfurt, des Fördervereins unserer Schule sowie des Vereins Alter Dionysianer (VAD) hat dieses Angebot überhaupt erst möglich gemacht – herzlichen Dank dafür!

Bild und Text: M. Heeke

 

EUROPA: EF zu Gast auf Mallorca

Eine abwechslungsreiche Woche liegt hinter den Spanischkursen der EF des Gymnasium Dionysianum. Vom 5. bis zum 12. Mai 2026 reisten wir im Rahmen eines Austauschs mit der Partnerschule IES Sineu nach Mallorca. Dort lernten wir nicht nur verschiedene Orte der Insel kennen, sondern bekamen auch Einblicke in den Alltag der mallorquinischen Familien.

Nach unserer Ankunft wurden wir vom Schulleiter der IES Sineu begrüßt und durch die Schule geführt. Anschließend besuchten wir den traditionellen Markt in Sineu, auf dem regionale Produkte und Handwerkskunst angeboten wurden. Dort konnten wir erste Eindrücke vom Leben auf der Insel sammeln.

In den nächsten Tagen standen mehrere Ausflüge auf dem Programm. Am Donnerstag besuchten wir Valldemossa und Sóller. In Valldemossa probierten wir die typische „Coca de Patata“ und besichtigten unter anderem das Frédéric-Chopin-Museum. Danach ging es weiter nach Sóller, wo wir Zeit hatten, den Ort mit seinem Marktplatz, den kleinen Gassen und der historischen Straßenbahn zu erkunden.

Dabei fiel uns auch auf, dass der Tagesablauf auf Mallorca in einigen Punkten anders ist als in Deutschland. Vor allem die gemeinsamen Abendessen fanden oft deutlich später statt, häufig erst gegen 21 oder 22 Uhr. Gleichzeitig spielte das Zusammensein mit Familie und Freunden im Alltag eine große Rolle.

Am Freitag beschäftigten wir uns bei den „Ruinas de Pollentia“ in Alcúdia mit der Geschichte der Insel und erfuhren mehr über die römische Vergangenheit Mallorcas.

Das Wochenende verbrachten wir in den Gastfamilien. So konnten wir den Alltag vor Ort besser kennenlernen. Viele unternahmen gemeinsame Ausflüge, gingen an den Strand oder trafen Freunde der Austauschpartner. Dadurch bekamen wir einen guten Eindruck davon, wie das Leben auf Mallorca aussieht und welche Unterschiede es zum Alltag in Deutschland gibt.

Am Montag stand ein Besuch der Inselhauptstadt Palma auf dem Programm. Dort besichtigten wir die Kathedrale „La Seu“ und erkundeten anschließend die Innenstadt in kleinen Gruppen.

Bevor wir am Dienstag zurück nach Deutschland flogen, nahmen wir noch einmal am Unterricht unserer Austauschpartner teil. Beim gemeinsamen Abschiedsessen auf dem Schulhof wurde deutlich, dass in der Woche viele neue Kontakte und Freundschaften entstanden waren. Begleitet und organisiert wurde der Austausch von den betreuenden Lehrkräften, die dafür sorgten, dass das Programm reibungslos ablief und wir viele unterschiedliche Eindrücke sammeln konnten. Der Austausch war für uns eine gute Möglichkeit, Sprache, Kultur und Alltag in Spanien außerhalb des Unterrichts kennenzulernen.

Bild: S. Fournier, Text: M. Oppermann (EF)

 

EUROPA-WOCHEN: Einladung zu einer kleinen Europa-Reise

Im Rahmen der Europa-Woche haben einige Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse, die seit vier Jahren Französisch lernen, ein informatives Plakat gestaltet. Darauf präsentieren sie verschiedene europäische Länder – natürlich auf Französisch ! Viele Schülerinnen und Schüler haben dabei ein kurzes Video zu einem ausgewählten Land erstellt, das per QR-Code abgerufen werden kann.

Europa zeigt sich hier in all seiner sprachlichen und kulturellen Vielfalt – bunt, lebendig und inspirierend. Wer also gerne im Dio eine kleine Europa-Reise machen möchte, ist herzlich eingeladen, vorbeizuschauen: Das Plakat hängt im Gang neben der Bibliothek. Viel Freude beim Entdecken!

 

Text und Foto: S. Thieroff

Projektkurs NaWi: Projektnachmittag mit den Gründschülerinnen und -schülern

Projektkurs NaWi: Spannende Experimente mit Haushaltschemikalien

Am vergangenen Dienstagnachmittag, dem 5. Mai 2026, fand von 14:30 Uhr bis 16:00 Uhr am Gymnasium Dionysianum der dritte Projektnachmittag mit den GrundschülerInnen der Paul-Gerhardt-Schule und der Grundschule Salzbergen statt.

An diesem Nachmittag lag der Fokus auf dem Fachbereich Chemie. Gemeinsam führten die Kinder spannende Experimente mit verschiedenen Haushaltschemikalien durch und konnten dabei naturwissenschaftliche Phänomene beobachten. Mit großer Begeisterung durften die GrundschülerInnen gleich zwei verschiedene Experimente durchführen. Während sie mit Backpulver und Essig experimentierten, konnten sie beobachten, dass durch die chemische Reaktion Gas entstand. Das gleiche Gas entstand bei dem zweiten Experiment, bei dem die Kinder der Frage nachgingen, wie ein Kuchen aufgeht. Hier wurden anstelle von Backpulver und Essig Zutaten eines Kuchens, also Natron und Zitronensäure, verwendet. So lernten die GrundschülerInnen, dass Chemie nicht nur im Labor, sondern auch im Alltag zu finden ist.

Sie arbeiteten stets konzentriert und sorgfältig, führten die Experimente eigenständig durch und hielten ihre Ergebnisse gemeinsam fest. Anschließend gingen die Kinder mit vielen neuen Eindrücken und gesammelten Erfahrungen nach Hause.

Bild und Text: Marlen, Yara, Antonia und Elaine (Q1)

Blubbernde Experimente und schwimmende Eier

Am Dienstag, den 28.05., ging der Projektkurs in die nächste Runde! Hierzu kamen erneut Schülerinnen und Schüler der Paul-Gerhardt-Schule und der Grundschule Salzbergen ans Gymnasium Dionysianum, um sich für Naturwissenschaften zu begeistern.

Dieses Mal waren sie im spannenden Bereich der Chemie aktiv. Gestartet wurde mit einem kleinen Einstiegsexperiment: Ein Ei wurde jeweils in Salzwasser und in normales Wasser gegeben. Im Salzwasser schwamm das Ei oben. Warum das so war, galt es nun zu beantworten. Hierzu wurden zwei Experimente durchgeführt. Die Kinder bauten in einem spannenden Experiment eine Lavalampe – ganz ohne Strom und nur mit Haushaltsgegenständen. Dabei konnten sie über eine bunte chemische Reaktion staunen. Im nächsten Experiment wurde dann ein „Flüssigkeitenturm“ gebaut. Die Kinder gaben verschiedene Flüssigkeiten und Gegenstände (Legosteine, Gummibärchen etc.) in ein Reagenzglas und beobachteten erstaunt, wie sich die Flüssigkeiten übereinander stapelten.

Mit den neu gewonnen Erkenntnissen aus den Experimenten konnten die Kinder das Einstiegsexperiment beantworten und sind dann um 16 Uhr nach Hause gefahren.

Bild und Text: Matti, Noah, Elias und Eliel (Q1)

 

EUROPA-WOCHEN am Dionysianum – Europa in den Mittelpunkt rücken – Vielfalt erleben, Geschichte verstehen, Zukunft gestalten

In den diesjährigen Europawochen lässt das Dio Europa in all seinen Facetten lebendig werden: durch Vorträge und Gespräche, Exkursionen und einem Austauschprogramm, kreativen Aktionen und Unterrichtsprojekte. Im Mittelpunkt stehen Begegnung, Erinnerungs- und Friedenskultur, Sprachenvielfalt und gelebte Freundschaft.

Ausgewählte Höhepunkte und Aktionen, die stattfanden oder zur Zeit stattfinden:

  • 23.04. Vortrag „Gerechter Krieg – gerechter Frieden“ (19 Uhr, Forum)
    Ein öffentliches Abendformat stellte die Frage nach ethischen Maßstäben von Krieg und Frieden. I
  • 28.04. Exkursion zur Synagoge in Münster (Stufe 6)
    Die Jahrgangsstufe 6 erhielt Einblicke in das jüdische Leben, religiöse Traditionen und die Geschichte der jüdischen Gemeinde. Die Begegnung förderte Respekt, Toleranz und historisches Bewusstsein – zentrale Werte des europäischen Miteinanders.
  • 28.04. Infoabend Frankreichaustausch
    Schülerinnen, Schüler und Eltern informierten sich über den nächsten Austausch: Ablauf, Gastfamilien, Programmbausteine und Fördermöglichkeiten. Die Vorfreude auf neue Begegnungen, Sprache im Alltag und interkulturelle Erfahrungen war deutlich spürbar.
  • 07.05.–13.05.2026 Museumskoffer „Helfen und Heilige: Vorbilder, die Mut machen“ (SPRO)
    Der interaktive Museumskoffer regte zum Nachdenken über Zivilcourage, Solidarität und Mut an. An Stationen wurden historische und europäische Vorbilder erkundet – als Inspiration für eigenes verantwortungsvolles Handeln heute.
  • 08.05.2026 Sweatshirt-Aktion „Deutsch-französische Freundschaft“
    Am Europa-Tag setzt die Schulgemeinschaft ein farbenfrohes Zeichen: Ehemalige Teilnehmende des Frankreichaustauschs kommen in ihren rosa, blauen oder grünen Austausch-Pullis zusammen.

 

Europa im Unterricht – Projekte aus den Klassen und Stufen

  • Klasse 5b: „Der verlorene Rucksack“ (Politik)
    Ein alltagsnahes Szenario führte in politische Grundbegriffe, Rechte und Pflichten ein. Die Lernenden trainierten Perspektivwechsel, Problemlösen und fairen Dialog – Basiskompetenzen demokratischer Teilhabe.
  • Klasse 9b: Online-Quiz „Zeitmaschine“ zur Geschichte Europas
    Mit spielerischen Aufgaben reisen die Schülerinnen und Schüler durch Epochen, Orte und Ideen Europas. So sollen Zusammenhänge zwischen Geschichte, Gegenwart und europäischen Institutionen greifbar.
  • Klasse 10c: „Un tour d’Europe“ – Länderpräsentationen auf Französisch
    In kurzen, sprachlich authentischen Beiträgen stellen die Lernenden ausgewählte europäische Länder vor: Kultur, Sehenswürdigkeiten, regionale Besonderheiten. Das soll die Sprachkompetenz fördern und Reiselust wecken – im besten Sinne europäischer Neugier.
  • EF: Spanienaustausch (05.05.–12.05.2026)
    Eine Woche gelebter Austausch: Unterricht miterleben, in Gastfamilien ankommen, Kultur erkunden und Freundschaften schließen. Sprache wird zum Brückenbauer – und Europa zur persönlichen Erfahrung.
  • Q1: „Heimat“ im Roman „Heimsuchung“ (Jenny Erpenbeck)
    Anhand literarischer Perspektiven diskutiert die Stufe Q1 Zugehörigkeit, Erinnerung und Veränderung – Themen, die auch Europas Geschichte und Gegenwart prägen. Literatur eröffnete hier Zugänge zu Identität, Migration und kollektiver Erinnerung.

Diese Europawochen sind uns am Dio wichtig, da wir Im Klassenzimmer und auf Exkursionen Wissen mit Erfahrungen verbinden möchten. Sie sollen demokratische Bildung und unsere Friedenskultur stärken und die Sprachen- und Medienkompetenz fördern.

Europa-Team

 

Text: M. Maasen
Foto: K. Schulz-Bennecke

 

6: Dio besucht Synagoge und St. Paulus Dom (EUROPA)

Das Judentum mit seiner Geschichte, seiner Lehre, seinen vielfältigen Symbolen und Festtagen war Thema in den Fächern Religion und Praktische Philosophie in der Klasse 6 des Gymnasium Dionysianum. Inhaltlich bestens vorbereitet starteten nun die Sechstklässler mit dem Reisebus in Richtung Münster, um die Synagoge und den St. Paulus Dom in Münster kennenzulernen und das im Unterricht Gelernte im realen Leben zu entdecken. In der Synagoge fiel sofort die freundliche und herzliche Atmosphäre auf. Der Kantor der Gemeinde begrüßte die Schülerinnen und Schüler und zeigte ihnen den Innenraum der Synagoge mit der Menora, dem Chanukka-Leuchter und dem Davidsstern. Die Kinder lauschten den Erzählungen mit großer Aufmerksamkeit. Die Jungen trugen, so wie es im Judentum in der Synagoge üblich ist, eine Kippa, zwei Schüler durften sich kurz einen Gebetsmantel, den Tallit, anlegen. Fasziniert waren die Kinder von den kostbar mit Glöckchen verzierten und durch einen Mantel geschützten Torarollen. Es dauert in etwa 1 Jahr, bis eine Torarolle geschrieben ist. Sie kann bis zu 75.000 Euro oder mehr kosten. Der Kantor wies darauf hin, dass das Judentum zwar 613 Gebote und Verbote habe, dass ein zentrales Gebot aber, wie im Christentum, das Gebot der Nächstenliebe sei.

Auf dem Raumplan der Synagoge im Treppenhaus fiel einigen Schülern auf, dass hier zwei Küchen verzeichnet sind: eine Küche für „Milchiges“ und eine Küche für „Fleisch“. Hier zeigten sich also die Speiseregeln, nach denen in koscheren Speisen Milchiges und Fleischiges niemals kombiniert wird. Auch der Fitness-Bereich und der Gemeindesaal zeigten, dass eine Synagoge ein Ort der Gemeinschaft und der Begegnung ist.

Vorbei an Friedenssaal und Lambertikirche mit der Himmelsleiter und den drei Körben der Wiedertäufer gingen die Schülerinnen und Schüler bei strahlendem Sonnenschein nach dem Synagogenbesuch zum St.-Paulus-Dom. Die Führung übernahmen hier die begleitenden Lehrkräfte. Die Statue und das Grab des seliggesprochenen Kardinal von Galen mit der Inschrift „Nec laudibus, nec timore“ (Weder durch Lob noch durch Furcht (beeinflusst)) wurden besonders in den Blick genommen. Auch die ca. 8 Meter hohe Christophorus-Statue, die astronomische Uhr, die „Seelenbrause“ (16 Fenster an der Westwand) und die Vorhalle (Paradies) waren Anlaufpunkte.

Bild und Text: R. Pengemann

 

7: Ausstellung der Museumskoffer (EUROPA)

Die Schülerinnen und Schüler der Stufe 7 haben sich im Rahmen des katholischen Religionsunterrichts mit der Unterrichtsreihe „Von Helden und Heiligen: Vorbilder, die Mut machen“ mit unterschiedlichen Biographien von historischen Persönlichkeiten auseinandergesetzt und zu den selbst ausgewählten Vorbildern Museumskoffer, als eine dreidimensionale Biographie, erstellt.

Eine intensive Recherche zu den einzelnen Heldinnen und Helden bzw. Heiligen war als erster Schritt unumgänglich. Dabei haben die Schülerinnen und Schüler die Biographie der historischen Persönlichkeiten kennengelernt und einen kurzen Lebenslauf angefertigt. So konnte in einem zweiten Schritt entschieden werden, welche Gegenstände als Symbole repräsentativ im Museumskoffer platziert werden könnten. Eine Legende in jedem Koffer erläutert dem Betrachter die Auswahl der ausgestellten Gegenstände. Ebenso hatten die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit fiktive Briefe in einer „Fälscherwerkstatt“ aus Perspektive der Vorbilder anzufertigen.

So entstanden schließlich mit viel Liebe zum Detail viele unterschiedliche Museumskoffer zu wichtigen Persönlichkeiten in der Nachfolge Jesu: Kaiser Constantin, Anne Frank, Elisabeth von Thüringen, Claus Schenk Graf von Stauffenberg, Martin L. King, Edith Stein, Hans und Sophie Scholl und Oskar Schindler.

Bis Dienstag können die Ergebnisse der Unterrichtsreihe im Forum (Bank im 1. OG) bewundert werden.

Herzliche Einladung dazu!

 

(Text und Bild: Katharina Sprock)

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