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Ghostwalk, van Gogh & Gletschertrekking – das Dio auf Studienfahrt

Studienfahrten der Jg. 13

Eine Führung mit dem „Ghostwalker" durch das dämmrige York, ein Besuch einer Wirkstätte Vincent van Goghs in der Provence sowie eine alpine Tour auf dem Morteratsch-Gletscher standen auf dem Programm der Studienfahrten des Gymnasium Dionysianum, von denen die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 13 in der letzten Woche voller neuer Eindrücke nach Rheine zurückkehrten.

Nun gilt es sich wieder auf den anstehenden Endspurt bis zum Abitur zu konzentrieren, doch denken alle noch häufig an die vergangenen Tage zurück. Englisch- und Deutsch-LK hatten sich bei Windstärke 9 auf die Fähre nach Nordengland begeben, was allein schon ein besonderes Erlebnis war. Noch schaurigere Gefühle wusste dann in York der „Ghostwalker" mit seinen düsteren Geschichten an den mittelalterlichen Originalschauplätzen auszulösen. Der Besuch einiger bizarrer Museen, unter anderem dem „York Dungeon" und dem „Schäferstündchen-Haus" von Heinrich VIII., brachte aber auch Erheiterung, ebenso die abendliche Erkundung einiger zünftiger britischer Pubs. Eine Wanderung durch „the moors" ließ schließlich auch das Naturerlebnis nicht zu kurz kommen. Eine Partie Paintball holte dann das Letzte bei den Beteiligten heraus. „Die Stimmung war auf jeden Fall super", berichteten die Teilnehmer, so dass die Fahrt bei allen bleibende Eindrücke hinterließ.


Die York-Gruppe auf der Wanderschaft kurz vorm Ziel (Riveaux Abbey) (Bild: Nhuy Nguyen)

Ans Rhone-Delta Südfrankreichs hatte es Physik-LK und -Grundkurse gezogen. Neben dem Besuch des Papstpalastes in Avignon und der mittelalterlichen Festungsstadt Aigues Mortes mit ihren imposanten Stadtmauern erfuhren die Dionysianer auf einer Fahrt ins beschauliche Saint Rémy auch Interessantes über Vincent van Gogh. Dieser lebte dort in den Jahren 1889/90 in einer psychiatrischen Heilanstalt und hatte während dieser Zeit eine seiner produktivsten Phasen. Unter anderem entstand hier seine berühmte „Sternennacht".
Beeindruckend wirkte auf viele die aus römischer Zeit stammende Aquäduktbrücke „Pont du Gard". Zahlreiche Pannen verhinderten eine komplette Umrundung des Étang de Vaccarès im Zentrum der Camargue auf einer 65 km langen Radtour. Ein Highlight der Studienfahrt war aber in jedem Fall die ganztägige Kanu-Tour auf der Ardèche, bei der die Physiker Gelegenheit bekamen, sich mit Arbeit, Kraft und Leistung eines Wildwassers nicht nur theoretisch zu beschäftigen.

Der Erdkunde-LK fuhr schließlich, ergänzt durch die Biologie-Grundkurse, nach Norditalien an den Comer See und konnte sich dort nach den teils recht anstrengenden Tagesetappen wunderbar in der sonnigen Ferienanlage mit eigenem Pool erholen. Gleich zu Beginn galt es auf einer Bergtour das Gipfelkreuz des Monte Croce di Muggio zu erreichen, was trotz anfänglicher Zweifel dann doch allen gelang. Die oft nicht an Wanderschuhe gewöhnten Schülerfüße konnten sich am Folgetag in der mittelalterlichen Oberstadt von Bergamo etwas erholen, bevor es zu einem Exkurs in die benachbarte Schweiz ging. Hier stand das Trekking auf dem Morteratsch-Gletscher auf dem Programm, wobei die imposante Naturkulisse die Schülerinnen und Schüler nachhaltig faszinierte. Praktisch erlebbar wurden hier auch die Auswirkungen des Klimawandels, denn im Gletschervorfeld wurde der Stand des Eises vor noch wenigen Jahren angezeigt. Ruhe erlebte man dann in der Zisterzienser-Abtei von Piona und beim Baden im Comer See, bevor ein Besuch in Mailand mit Leonardo da Vincis „Letztem Abendmahl", dem Duomo und der mondänen City einen weiteren Höhepunkt markierte.


Die Comer-See-Gruppe des Dio an der Diavolezza-Gipfelstation am Morteratsch-Gletscher (Bild: Marc Bäumer)

Text: Marc Bäumer, 22.9.2011

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