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  • Proben an der Landesmusikschule Heek
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Anne Frank Tag 2024: „Der Geschichte auf der Spur“

Das Gymnasium Dionysianum hat auch dieses Jahr am Anne Frank Tag – bundesweiter Schulaktionstag gegen Antisemitismus und Rassismus –  teilgenommen.

Der Anne Frank Tag wird vom Anne Frank Zentrum in Berlin organisiert. Er findet jährlich anlässlich Anne Franks Geburtstag, dem 12. Juni, statt. In diesem Jahr wäre sie 95 Jahre alt geworden. Das jüdische Mädchen ist eines der bekanntesten Opfer des Holocaust.

Bundesweit haben 90.000 Schüler*innen an fast 600 Schulen bei dem Aktionstag mitgemachen. Das Motto des Anne Frank Tages 2024 ist „Der Geschichte auf der Spur“. Die Schüler*innen am Dionysianum haben mit einer Plakatausstellung im Forum gearbeitet, der Anne Frank Zeitung sowie mit weiteren digitalen und analogen Lernmaterialien, die vom Anne Frank Zentrum entwickelt wurden. Zudem hat der Projektkurs „Erinnerung gestalten“ der Jahrgangsstufe Q1 einen BIPARCOURS für die teilnehmenden Schüler*innen konzipiert.

In der Schülerbibliothek haben die Schüler*innen auch die Möglichkeit, weitere thematische Literatur einzusehen oder zu entleihen. Zudem kann ein Modell des Hinterhauses angesehen werden.

 

Über Anne Frank

Anne Frank wurde am 12. Juni 1929 als Kind jüdischer Eltern in Frankfurt am Main geboren. Ihre Familie emigrierte 1933 nach der Machtübergabe an die Nationalsozialisten nach Amsterdam. Nach dem Einmarsch der deutschen Truppen in die Niederlande versteckten sich Anne Frank und ihre Familie von 1942 bis 1944 in einem Amsterdamer Hinterhaus. Dort schrieb Anne Frank ihr weltberühmtes Tagebuch. Nach der Entdeckung ihres Verstecks wurden Anne Frank und ihre Familie über Westerbork nach Auschwitz deportiert. Anne Frank starb im Februar 1945 im Konzentrationslager Bergen-Belsen im Alter von 15 Jahren an den Folgen der Lagerhaft. Anne Franks Vater überlebte als Einziger der Untergetauchten und veröffentlichte 1947 das Tagebuch seiner Tochter. Anne Frank ist eines der bekanntesten Opfer des Holocaust.

 

Text: Pressemitteilung Anne Frank Zentrum und K. Parusel, Bilder: K. Parusel

 

=> https://www.annefranktag.de/anne-frank-tag-2024/ 

 

EUROPA: U16-Wahl am Dio vom 27-29.5.

Seit heute kann in den großen Pausen gewählt werden!

Anlässlich der bevorstehenden Europawahl gibt es diverse Ausstellungen, Aktionen und Weiteres rund um Europa am Dio zu finden. Ab 16 Jahren darf jeder und jede am 9. Juni der Bürgerpflicht des Wählens nachgehen. Aber was denken eigentlich die Jüngeren?

Dazu hat sich die Dio-SV etwas überlegt. In gelebter Demokratie dürfen seit heute alle, die noch keine 16 Jahre alt sind, ihre Stimme abgeben. „Man kann im Sporttheorieraum wählen und es gibt ähnlich wie bei der richtigen Wahl Stimmzettel, die dann auch ausgezählt werden. Wenn man nicht weiß, wen man wählen soll, kann man den Wahl-O-Mat benutzen. Der sagt einem auch, welche Partei welche Ziele verfolgt ( https://www.wahl-o-mat.de/europawahl2024/app/main_app.html )“, so Sophia Doumat, die sich hauptverantwortlich in der SV um diese Wahl kümmert. Ebenso könne man sich anhand von Plakaten informieren.

Also liebe 5.-9.-Klässler:innen: Wie wählt ihr? Was findet ihr wichtig?

 

Im Zuge der U16-Wahl erstelle die SV auch noch Plakate auf der Basis der „Schule ohne Rassismus“, welche dann in allen Klassen aufgehängt werden und wo alle Schüler*innen unterschreiben dürfen.

Besonders wichtig erscheine dies angesichts der Überlegungen, was passieren könnte, wenn es Europa nicht gäbe. Als Denkanstoß verweist die SV auf ein Youtube-Video, das unter folgendem Link abrufbar ist: https://youtu.be/dxWfZ6b2ufQ?si=4kQGhPwP0cMo4sBB

 

Für alle wahlberechtigten Schüler:innen (Jahrgang 10 und Q1) hatte die Stadt-SV am heutigen Montag zur Podiumsdiskussion eingeladen: Mit Unterstützung des Stadtjugendringes Rheine und des Jugendamtes Rheine gab es eine jugendpolitische Veranstaltung in Form einer Podiumsdiskussion. Dort wurden an die Kandidat*innen der Europawahl Fragen und Forderungen der Jugendlichen zur jugendrelevanten Themen in der Politik gestellt und darüber diskutiert.

Für alle, die Europa weiterhin interessiert, gibt es in unserem Forum eine aktuell gestaltete Europa-Vitrine, in der auch Hinweise auf Wettbewerbe zu finden sind. Wer also gern knobelt, kreativ arbeitet oder einfach Spaß an Wissen hat, werfe einen Blick hinein.

Ebenso darf anhand der Ausstellung zur Europawahl jede:r Interessierte seine Lesekompetenz anhand eines Quiz überprüfen. (https://dionysianum.de/index.php/aktuelles/255-nachrichten/news/news-schuljahr-2023-2024/4239-europa-ausstellung-zur-europa-wahl-mit-quiz). Oder seid ihr schon so gut informiert, dass ihr die Fragen ohne die Ausstellung beantworten könnt? Schaut vorbei!

 

Wer einfach nur schauen möchte, sieht sich die Kunstausstellung zum „Mythos Europa“ (https://dionysianum.de/index.php/aktuelles/255-nachrichten/news/news-schuljahr-2023-2024/4240-europa-der-mythos-in-der-bildenden-kunst) an oder macht sich anhand der ausgehängten Zitate auf eine gedankliche Europareise. Denkt mal drüber nach!

Wer weiß, vielleicht seid ihr ja schon bald unterwegs auf einer Radtour, einer Ferienreise oder macht ein Auslandsjahr in Europa. Deshalb: Entscheidet jetzt mit! Geht wählen!

 

(Bilder: Grauert, Text: Witczak)

 

Schulgemeinschaft: Erste Hilfe - Auffrischung für Schulpersonal

In dieser und der vorigen Woche war es für das Schulpersonal möglich, die Kenntnisse in Erster Hilfe aufzufrischen. Die 13 Teilnehmenden legten Verbände an, lauschten dem Vortrag zu Handlungsmaßnahmen bei Schocks, übten sich in Wiederbelebung und erneuerten auch ihr Wissen darüber, wie mit einem Defibrillator umgegangen wird. 

(Lehrerzimmerausstattung am Dio) 

 

Hoffen wir, dass wir unser Wissen hierzu nicht allzu oft anwenden müssen! 

(Witczak)

 

6: Judentum und Christentum vor Ort erleben

Sechstklässler des Dios besuchen Synagoge und Dom in Münster

Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 6 des Gymnasium Dionysianum brachen, wie in jedem Jahr, vor den Osterferien zu einer Exkursion nach Münster auf, wo sie die Synagoge und den St.-Paulus-Dom besuchten. Im Religionsunterricht bzw. im Unterricht in Praktischer Philosophie hatten sie sich bereits intensiv mit der jüdischen Religion beschäftigt. Nach einer freundlichen Begrüßung in der Synagoge sprach ein Mitglied der jüdischen Gemeinde mit den Schülern auch über historische Aspekte des Judentums. Mit Ausgrenzung, Vorurteilen und Hass waren Juden immer wieder konfrontiert und sind es auch heute sehr häufig noch. Auch die Schoa wurde angesprochen. Im Innenraum der Synagoge erkannten die Schüler viele Symbole, wie die Menorah, den Chanukkaleuchter oder den Davidstern. Der Thoraschrein wurde für die Schüler geöffnet und eine nicht mehr koschere Thorarolle wurde herausgeholt und den Schülern gezeigt. Dass die hebräische Schrift von rechts nach links gelesen wird und der handgeschriebenen Thora große Ehrfurcht entgegengebracht wird, wurde hier erlebbar. Thematisiert wurden auch die jüdischen Feste und die Gestaltung des Sabbats. Viele Schülerfragen, die Interesse und Kenntnisse deutlich werden ließen, wurden beantwortet. Beim anschließenden Besuch im St.- Paulus-Dom nahmen die Schüler und ihre Lehrer vor allem die Eingangshalle, auch Paradies genannt, die monumentale Christophorus-Statue, die Kardinal-von-Galen Kapelle und die Astronomische Uhr in den Blick. Zum Abschluss eines Rundgangs durch den Dom erlebten die Schüler, wie um Punkt Zwölf die Heiligen Drei Könige in acht Metern Höhe in Erscheinung treten und sich, begleitet vom Glockenklang, vor Maria mit dem Jesuskind verneigen. Mit dem Zug ging es wieder zurück nach Rheine.

 

(Text u. Bild: R. Pengemann)

Plakatausstellung "NIMM RASSISMUS PERSÖNLICH".

Im Rahmen der "Internationalen Wochen gegen Rassismus" finden Sie im Forum die Plakatausstellung "NIMM RASSISMUS PERSÖNLICH".



Unter dem Motto möchten wir und Amnesty International mit diesen Plakaten zum Nachdenken über (Alltags-)Rassismus anregen.

Mit total absurden Fragen?

Genau!

Äußerliche Merkmale, die Herkunft oder der Glaube haben nichts mit individuellen Eigenschaften zu tun. Trotzdem werden täglich Menschen aufgrund unsinniger Klischees rassistisch diskriminiert und in ihren Menschenrechten diskriminiert und in ihrer Menschenwürde verletzt.



Rassismus ist ein Problem, das uns alle angeht.

 

SV: Change school Summit 

Am Freitag, dem 15.03.24, sind wir (die SV) zusammen mit Eltern und Lehrkräften nach Oberhausen zum „Change School Summit – revisited“ aufgebrochen. Da wir am eigentlichen Summit in Bremerhaven aufgrund der Bahnstreiks nicht teilnehmen konnten, hatten wir nun die Möglichkeit, uns einen Tag intensiv mit dem Schwerpunktthema „Wasser“ zu beschäftigen.

Los ging es im „Kultur Turm“. Zunächst stand das Kennlernen der anderen Teilnehmer im Mittelpunkt. Es sind fast 30 Vertreter aus ganz Deutschland, z.B. aus Oldenburg oder Bad-Segeberg, in Oberhausen eingetroffen. Eine kleine Gruppenübung am Anfang bot den perfekten Einstieg ins Thema. Nacheinander haben sich immer wieder neue Paare zusammengefunden, welche gemeinsam über Fragen wie „Welche Bedeutung hat Wasser für dich?“ oder „Was ist dein Lieblingsplatz in der Natur?“ diskutiert haben. Danach standen 5 verschiedene Workshops zur Auswahl, in denen bis zum Mittag gearbeitet wurde. Dabei hatten wir das Glück, in jedem Workshop vertreten zu sein, um möglichst viele Impulse und Ideen für unsere Schulgemeinschaft mitzubringen. Bevor es in die wohlverdiente Mittagspause ging, folgte noch eine kurze Reflexion der Arbeitsphase, um die Erkenntnisse mit den anderen zu teilen. So konnte zum Beispiel herausgearbeitet werden, wie verschiedene Lebewesen zu der aktuellen Lage der Natur denken und wie mögliche Zukünfte unserer Erde aussehen können. Darüber hinaus wurde festgestellt, dass es vielfältige Möglichkeiten gibt, nachhaltiger zu handeln und auch schon ein kleiner Anfang Großes bewirken kann. Die wohl wichtigste Erkenntnis war aber, wie wichtig und aufschlussreich der Austausch und die Zusammenarbeit mit Anderen ist und dass keiner mit seinen Sorgen alleine ist.

Nach einer kleinen Stärkung am Mitbring-Buffet gab es sogar noch eine Führung in die alten Wassertanks des Turms. Danach ging es weiter zum Gasometer. Dieser Freitag war zugleich der erste Tag der Ausstellung „Planet Ozean“. In Kleingruppen konnte hier unsere Unterwasserwelt erkundet werden. Das Highlight war neben den ganzen Bildern definitiv die 40m hohe Leinwand mit Unterwasser-Eindrücken.

Bevor das Treffen schon wieder vorbei war und der Heimweg anstand, wurde der Tag abschließend reflektiert. „Was macht uns Hoffnung und Mut?“ und „Welche Verabredungen wollen wir treffen?“ - mit uns und den anderen Teilnehmern.

Es war ein sehr eindrucksvoller und interessanter Tag und es konnte in kurzer Zeit viele zum Thema „Wasser“ gelernt werden. Wir hoffen, einige dieser Erkenntnisse auch an unsere Schulgemeinde weitergeben zu können.

Danke für diese tolle Möglichkeit!

 

 

(Text u. Bild: SV)

Q1: Projektkurs „Erinnerung gestalten“ in der Gedenkstätte Esterwegen

Am 05.03.2024 hat sich die Schülergruppe des Projektkurses „Erinnerung gestalten“ der Jahrgansstufe Q1 auf den Weg zur Gedenkstätte für die Emslandlanger in Esterwegen gemacht. Esterwegen ist heute ein ruhiger Ort, inmitten einer kultivierten Moorlandschaft, damals entsprach er hingegen der von Göring, in einem Schreiben an die zuständige Behörde in Osnabrück, geforderten Abgeschiedenheit für die Errichtung eines Konzentrationslagers.

 

Dirk Fekkers, Mitarbeiter der Gedenkstätte, leitete den Kurs durch einen quellengestützten Input, auf deren Grundlage die Schülerinnen sich dann tiefergehende mit Objektmappen und Ausstellungsstücken beschäftigten. Nach der Mittagspause ist ein Rundgang über das verregnete Außengelände erfolgt, der nochmal verdeutlicht hat, wie eng das Lagergelände wirklich gewesen ist, wie wirtschaftlich verzahnt das Lager mit den umliegenden Betrieben gewesen und wie unglaubwürdig jegliche Beteuerung der ansässigen Bevölkerung nach 1945 über die Unkenntnis der Vorkommnisse im Lager ist.

 

Wir danken dem Förderverein für die großzügige finanzielle Unterstützung, durch die diese Fahrt realisiert werden konnte.

Denn wenn eins offensichtlich geworden ist - 91 Jahre nach dem Versuch der NSDAP durch manipulierte Wahlen die absolute Mehrheit (05.03.1933) zu erhalten - wie wichtig es ist, daran zu erinnern, dass eine Demokratie stetig verteidigt werden muss.

 

(Text: Silke Tylinda und Katharina Parusel, Bilder: Katharina Parusel)

Q2: Raus aus dem Unterricht - Rein in die Praxis! Exkursion des Pädagogik LKs zu den Caritas-Emstor-Werkstätten

Am Donnerstagnachmittag (29.02.2024) fand der Unterricht des Q2-Leistungskurses Pädagogik gemeinsam mit Frau Hartken und Herrn Ammann bei den Caritas-Emstor-Werkstätten in Rheine statt, um Einblicke in die "gelebte Pädagogik" zu bekommen. Die Mitarbeitenden Carina Ehling und Alexander Wenkers führten die interessierten Schülerinnen und Schüler durch die Werkstätten, in denen über 300 Menschen mit geistiger Behinderung arbeiten, und stellten die verschiedensten Beschäftigungs- und Arbeitsangebote vor. Auch Beschäftigte selbst zeigten stolz ihre Arbeiten und berichteten von ihren Tätigkeiten. Nach der Besichtigung der Räumlichkeiten konnten während eines gemeinsamen Austauschs noch offene Fragen geklärt werden.

Der Besuch ermöglichte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Leistungskurses, theoretisches Wissen mit den in der Praxis gemachten Erfahrungen zu verknüpfen und Informationen über soziale Berufsmöglichkeiten zu erlangen, die für die eigene Zukunft von großer Bedeutung sind.

Text: Jana Hartken Foto: Yannis Ammann

 

Q1: Besuch der Ausstellung „Vergessenen begegnen“ im Kloster Bentlage

Einer der beiden Leistungskurse Deutsch der Jahrgangsstufe Q1 hat die Ausstellung „Vergessenen begegnen – NS-Opfer aus dem Münsterland“ während des Nachmittagsunterrichts im Kloster Bentlage aufgesucht.

Der Unterrichtsgang hat zur „Einstimmung“ auf die nächste Lektüre der Leistungskurse gedient: „Unter der Drachenwand“ von Arno Geiger. Im Mittelpunkt des Romans steht der Protagonist Veit Kolbe, der sich als Wehrmachtssoldat von einer Kriegsverletzung am Mondsee erholt und dort unterschiedliche Menschen kennenlernt.

Die SchülerInnen haben beim Rundgang durch die Ausstellung ihre Kenntnis zum ideologischen System der NS-Zeit auffrischen und die acht dargestellten Einzelschicksale aus der Umgebung kennenlernen können. Exemplarisch wird in den aufgearbeiteten Biographien ein Einblick auf die Verbannung von „asozialen oder lebensunwerten Individuen“, „Berufsverbrechern“ oder „Gemeinschaftsfremden“ der Gesellschaft jener Zeit gegeben. Diese Menschen haben alle in der Umgebung gelebt – diese Tatsache ist den SchülerInnen sehr nahe gegangen.

Die Reflexion des Unterrichtsgangs hat ergeben, dass junge Erwachsene es sehr wichtig finden, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen, sodass man auch für die Zukunft lernt und „Geschichte“ sich nicht wiederholen sollte.

 

 

Weitere Informationen zur Ausstellung:

https://www.kloster-bentlage.de/veranstaltung/vergessenen-begegnen-ns-opfer-aus-dem-muensterland/2024-02-10/

https://www.stadt-muenster.de/villa-ten-hompel/vergessenen-begegnen

 

(Text und Bilder: Katharina Parusel)

Projektkurs Q1: Digitaler Gedenktag

Der PJK „Erinnerung gestalten“ aus der Q1 hat sich im ersten Halbjahr mit verschiedenen Aspekten zur Erinnerungskultur auseinandergesetzt. In diesem Rahmen ist ein digitaler Gedenktag entstanden, der mit einer Reihe von „Unboxingvideos“ eindrücklich belegt, wie konfliktreich unsere heutige Zeit ist. Der digitale Gedenktag mit seinen Videos wurde vom Kurs bei dem Wettbewerb „Demokratisch Handeln“ eingereicht und Vertreterinnen des Projektkurses wurden zu einem Demokratieworkshop nach Hamminkeln-Dingden eingeladen, um den Gedenktag dort vorzustellen.

Franka Deiters und Marnie Weiser haben deswegen am 19.02.2024 eine Informationstafel erstellt und präsentierten die Ideen des Projektkurses vor den ca. 80 Teilnehmenden aus ganz NRW. Zusätzlich konnten die anwesenden SchülerInnen und LehrerInnen an den zwei Workshoptagen an verschiedenen weiteren Angeboten teilnehmen, wie Theaterworkshops oder einem Gedenkstättenbesuch, einer satirischen Kabarettvorführung, Debattierworkshops uvm.

Wie wichtig die Förderung der demokratischen Bildung ist, zeigte nicht zuletzt der Besuch von Bildungsministerin Dorothee Feller, die in ihrer Begrüßungsrede das besondere Engagement der Schülerinnen und Schüler lobte und die Schulgemeinden dazu aufforderte, sich gegen demokratiefeindliche Tendenzen in der Gesellschaft einzusetzen. 

Aktuell berät das Jurygremium über die „Shortlist“ der eingereichten Projekte. Die Gewinner werden im März informiert und im Juni zu einem Demokratiefestival nach Berlin eingeladen.

Wir drücken die Daumen!

 

(Text und Bild: Silke Tylinda)

 

10a: Besuch der Ausstellung „Vergessenen begegnen“ im Kloster Bentlage

Am Donnerstag ist die Klasse 10a im Rahmen des Geschichts- und Deutschunterrichts zum Kloster Bentlage aufgebrochen.

Die Klasse hat sich in der kulturelle Begegnungsstätte des Klosters Bentlage die Ausstellung „Vergessenen begegnen – NS-Opfer aus dem Münsterland“ angesehen. In aufeinander aufbauenden Stationen wird ein Einblick in das ideologische System der NS-Zeit gegeben und die daraus resultierenden Folgen an acht Einzelschicksalen, wie beispielsweise Irmgard Heiss oder Agust Fiereck.

Exemplarisch wird in den Biographien ein Einblick auf die Verbannung von „asozialen oder lebensunwerten Individuen“, „Berufsverbrechern“ oder „Gemeinschaftsfremden“ der Gesellschaft jener Zeit gegeben, der den SchülerInnen sehr nahe gegangen ist.

 

Seit dem Jahr 2023 wird die Ausstellung in verschiedenen Städten im Münsterland gezeigt.

 

Weitere Informationen:

https://www.kloster-bentlage.de/veranstaltung/vergessenen-begegnen-ns-opfer-aus-dem-muensterland/2024-02-10/

https://www.stadt-muenster.de/villa-ten-hompel/vergessenen-begegnen

 

(Text und Bilder: Katharina Parusel)

Umgekehrter Adventskalender am Dio

Auch im letzten Jahr kamen bei der Aktion „Umgekehrter Adventskalender“ wieder reichlich Spenden zusammen. Wie der Name schon verrät, hatten Schüler*innen und Lehrer*innen die Möglichkeit einen Adventskalender mit Spenden für das Kremer-Haus zu befüllen. Hierfür wurden in der ganzen Schule Kartons verteilt, welche im Laufe des Dezembers immer weiter mit haltbaren Lebensmitteln, Hygieneartikel, warmen Socken und weiteren Artikeln des täglichen Bedarfs gefüllt wurden. Diese Spenden wurden nun Mitte Januar gesammelt an das Kremer-Haus übergeben. Dort angekommen, wurden wir sehr herzlich begrüßt und die Spenden wurden mit großer Freude entgegengenommen. Das Kremer-Haus ist eine Anlaufstelle für wohnungslose oder von der Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen. Diese haben die Möglichkeit, dort kostenlos unterzukommen. Anschließend werden sie zum Beispiel bei der Wohnungs- und Arbeitssuche, bei Verfahren mit Behörden und Ämtern oder auch bei der Entwicklung von Zukunftsperspektiven unterstützt. Außerdem stehen den Bewohnern kostenlose Lebensmittel sowie Kleidung zur Verfügung, welche sich aus Spenden wie unseren ergeben. Durch die Spenden dringend benötigter Artikel konnten wir den Bewohnern wieder eine große Freude machen. Im Namen der SV bedanken wir uns bei allen für die zahlreichen Spenden!

 

(Text u. Bilder: SV)

Findet Schule auch bei Eisglätte, Blitzeis, Orkan, Sintflut oder Schneesturm statt?

Grundsätzlich gilt in Nordrhein-Westfalen folgende Regel: Bei extremen Witterungsverhältnissen - also zum Beispiel bei Eisglättestarkem Schneefall, Sintflut oder Orkan - entscheiden die Eltern, ob der Schulweg für ihre minderjährigen Kinder zumutbar ist. [Diese Elternentscheidung ist unabhängig von Empfehlungen oder Anordnungen der Stadt Rheine, des Kreises Steinfurt / Emsland oder der Bezirksregierung Münster bzw. von der Entscheidung, den Schülertransportverkehr oder den öffentlichen Nahverkehr einzustellen. Me]

Volljährige Schülerinnen und Schüler entscheiden selbst.

Wichtig ist allein, dass Schülerinnen und Schüler sicher und gesund zur Schule kommen. (Me)

Wenn sich Eltern dafür entscheiden, ihr minderjähriges Kind nicht zur Schule zu schicken, muss die Schule darüber unverzüglich, am besten per WebUntis (oder Telefon) noch am selben Morgen, informiert werden.

Das Gleiche gilt auch für die volljährigen Schülerinnen und Schüler, die sich entscheiden, aufgrund der extremen Witterungsverhältnisse nicht zur Schule zu gehen. [SII: Bei Kooperationskursen muss selbstständig die Koop.-schule informiert werden!]

Da das Nichterscheinen in der Schule in derartigen Fällen entschuldigt ist, können Schülerinnen und Schülern hieraus auch keine negativen Konsequenzen entstehen.

Für versäumte Klassenarbeiten bieten die Schulen einen Nachschreibetermin an.

 

Rechtslage:

https://www.schulministerium.nrw/schulausfall 

https://www.schulministerium.nrw/extreme-witterung

Jahresabschluss: Dio-Gottesdienst und gemeinsames Singen

Zum besinnlichen Jahresabschluss vor den Ferien hatte der Religions-GK der Q1 von Katharina Parusel am heutigen Mittwoch eingeladen. Nachdenklich stimmten sie alle mit der Überlegung, dass Weihnachten gar nicht selbstverständlich sei. So wollte zunächst niemand damals Maria und Josef helfen und ihnen eine Unterkunft geben, es waren alle Herbergen belegt. Und doch: Es fand sich Hilfe - ein kleiner Stall mit einer Krippe wurde ihnen angeboten. So wurde das Jesuskind geboren und wir können heute den Heiligen Abend und Weihnachten feiern. Die Botschaft dahinter war klar: Helft, selbst wenn ihr selbst nicht viel zu geben habt. Die kleinste Geste kann doch so viel bewirken. Zum Schluss wurden symbolisch Lichter in der Dunkelheit angezündet - ein Leuchten in der Kirche wie in den Herzen. 

Der Oberstufenchor sang sich den Gottesdienst abschließend schon einmal in alle Herzen - er sollte aber später noch einmal gehört werden. 

Vielen Dank für diesen Moment des Erinnerns und Aufmunterns, Leuten zu helfen, denen es weniger gut als uns geht! 

Zum Abschluss des Tages kam die Dio-Gemeinde zum gemeinsamen Singen mit Florian Peine, Dirk Biestmann-Tylinda, dem Dio-Projekt-Gebläse (wie Herr Peine es liebevoll betitelte) und Oberstufenchor zusammen. Oliver Meer und Karin Schulz-Bennecke wünschten dabei allen erholsame Feiertage und einen guten Rutsch. Dann wurde im Forum geschmettert, was die Stimmen hergaben, und auch der Grinch in der letzten Reihe kam doch ein wenig in Weihnachtsstimmung...

In diesem Sinne: Gute Besserung all denen, die nicht dabei sein konnten! Frohe Weihnachten und kommt alle gut ins neue Jahr! 

 

 

(Text u. Bilder: Witczak)

 

 

Gymnasium Dionysianum Rheine
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