• Abitur 2024
  • Dionysianum Januar 2019 (lieben Dank an Nils Prior)

  • Europatag am Dionysianum
  • Juist 2016

  • NRW-Tag am Dionysianum
  • Kardinaltugenden
  • SoR - Gedenken an Hanau
  • 1912 Dionysianum: Große Pause
  • Orchester Gymnasium Dionysianum
  • 2021: Studienfahrten Q2 nach Freiburg, Trier und Sylt
  • Proben in Heek
  • 2019 Q2 in Bruessel bei der EU / am Atomium

  • Englandaustausch - Lake District
  • Gemeinsamer Wandertag nach MS 2017
  • Kollegium 1912 mit Geheimrat Dr. Anton Führer
  • 2020 Sonnenaufgang
  • Klettern auf Borkum
  • 2023: Chor und Orchester an der Landesmusikakademie Heek
  • Instrumentalpraktischer Unterricht - Bläser
  • Stufe 5: Theatertag OS 2019
  • Die SV auf Norderney Nov 2017
  • Friedensmahner - Was ist Frieden?
  • Abi 2023 - Mottotag
  • 2024: Abiturentlassung (27.06.2024)
  • 1906: Dionysianum - Frankebau
  • 2019.01 (c) Nils Prior
  • 2023.05 Fahrt der 6er nach Borkum
  • 2022.05: Europatag am Dionysianum
  • 6: Klassenfahrt an der Nordsee
  • 2024.12 Konzert der Musikgruppen in der Stadthalle
  • 2022.08: 75 Jahre NRW
  • 1874 am 7. September: Zweihundertfünfundzwanzigjahrfeier vor dem Gymnasium (heute Altes Rathaus, Borneplatz)
  • 2007: Die vier Kardinaltugenden (Guy Charlier) - ein Geschenk des VAD
  • 2024.02 Sport-LK: Ski-Exkursion - Gleiten
  • 2023.11.18 Tag der offenen Tür - Chorgruppe 7
  • 2009: Die vier Tugenden von Guy Charlier - ein Geschenk des VAD
  • 2020.02 SoR: Schule ohne Rassismus / Schule mit Courage
  • 2024.07: Feriengruß der 5c
  • 2009: Gemeinsame Fahrt nach Rom zum 350. Jubiläum
  • 2024.11 SV-Seminar auf Norderney
  • 1912: Dionysianum - Große Pause
  • Abiturientia 2024 - Letzter regulärer Schultag 22.03.24
  • Schülerorchester in unserer Schulkirche St. Peter
  • 2025.01 Musische Tage in Heek an der Landesmusikakademie: Oberstufenorchester und -chor
  • 2021: Studienfahrten Q2 nach Freiburg, Trier und Sylt
  • 2025: SV lädt die 5er ein!
  • 2018: Proben an der Landesmusikakademie Heek
  • Studienfahrt nach Brüssel zur EU / am Atomium
  • Englandaustausch - Lake District
  • 2017: Wandertag nach Münster
  • Inschrift am Frankebau
  • 1912: Kollegium mit Geheimrat Dr. Anton Führer
  • 2020.02 Sonnenaufgang, (c) Jana Temke
  • 2024: Klassenfahrt nach Borkum
  • 2024.12 Konzert in der Stadthalle
  • 2023.01: Chor und Orchester an der Landesmusikakademie Heek
  • 5 - 7: Instrumentalpraktischer Unterricht - Bläser / Oberstufenorchester in Heek
  • 2015: Gemeinsamer Wandertag nach Scheveningen
  • 2024-01 Probenwochenende in Heek an der Landesmusikakademie
  • 2023.06: Aula des Dionysianums vor der Renovierung, by Pascal Röttger
  • 2019: Stufe 5 - Theatertag in OS
  • 2024.12 Konzert in der Stadthalle
  • SV-Fahrt / SV-Seminar
  • 2000: Dionysianum - Kleihuesbau
  • 2023.02 Friedensmahner - Was bedeutet Frieden?
  • 2023 Abiturientia - Mottotag bayr. Tracht (03.11.2022)
  • 2013: Abiturentlassfeier des Doppeljahrgangs G8/G9

News Schuljahr 2024-2025

8/9: Autorenlesung - Irgendwo aus dem Nirgenwo…

…kam heute Frank Maria Reifenberg heute ans Dio zur Autorenlesung. Naja, aus dem Nirgendwo stimmt nicht so ganz, eigentlich kam er aus Köln. Er habe es hinaus in die weite Welt geschafft, zumindest ca. 80 km heraus aus dem Nirgendwo im Westerwald, so seine Aussage.

Für die jährliche Autorenlesung der Jahrgangsstufen 8 und 9 waren spannende, ganz unterschiedliche Werke gewählt worden, aus denen er vortrug und zu deren Entstehung er sprach. Im Anschluss hatten die Schüler:innen noch Zeit, ihre Fragen an diesen Autor zu stellen. Zudem bot Reifenberg den 8. Klassen augenzwinkernd an, nicht nur Fragen zum Lesen und Schreiben zu beantworten, sondern auch im Bereich Lebenshilfe zu beraten, so dies gewünscht sei.

Zunächst stellte er „Projekt Lazarus“ (2021) vor, in dem es um Unsterblichkeit und die Entwicklung der künstlichen Intelligenz „Charlie“ geht, die letztendlich ein besserer Mensch werden soll, inkl. Gefühlserkennung und mit der Fähigkeit, allein Entscheidungen treffen zu können. Zu den Versuchspersonen gehören Noah und Moses, die aus finanziell schwach gestellten Familien kommen und die Bezahlung für die Teilnahme gut gebrauchen können (ein belesener Mensch – oder Lehrer –, wer hier an Büchners „Woyzeck“ denkt). Wie diese hochspannende Geschichte ausgeht, in die z.B. auch Homeland Security involviert ist – das muss allerdings jede:r selbst lesen.

Dabei sprach Reifenberg über sein Interesse an KI und seine Recherchen dazu, denn diese gestalteten sich vor der Veröffentlichung von ChatGPT (Nutzung seit November 2022 möglich) gar nicht so leicht, wie man meinen könnte. Oberflächlich sei KI verhältnismäßig leicht zu verstehen, sobald es ins vertiefte Verständnis gehe, werde KI jedoch im höchsten Maße kompliziert. Mit diesem Thema erreichte er seine Zuhörer:innen direkt, auch wenn die ersten Reaktionen zögerlich waren. Letztendlich wurden sich alle bewusst: Wir nutzen täglich mehrfach KI, ob Google, Alexa, Navigationssysteme etc. Deutlich machte er, dass KI vielfältige Möglichkeiten bietet, Gefahren wie Nutzen.

Die Anspielung durch die Namen auf die Bibel verstanden einige Schüler:innen sofort und hakten nach: Diese sei bewusst gewählt und durchaus auf die Spitze getrieben, da es um Unsterblichkeit gehe – ein wichtiges Thema auch in der Bibel – doch zu viel verraten wollte Reifenberg nicht.

Auf die Nachfrage, warum er dieses Thema gewählt habe, nannte der Autor zunächst persönliches Interesse. Das Thema habe ihn „angesprungen“, er habe recherchiert. Dies sei übrigens ein Großteil des Aufwandes, den es brauche, um ein Buch zu schreiben. Er schätze die Zeit des Schreibvorgangs auf ca. 6 Monate, dazu komme eben vorher besagte Recherche, nachher die Überarbeitung, das nehme durchaus Zeit in Anspruch. Da sein Buch nach drei Jahren noch im Handel verfügbar sei, hält Reifenberg es für erfolgreich – sonst hätte es sich nicht so lange gehalten.

Davon leben könne er tatsächlich, gab er auf eine Frage hin preis. Damit sei er erfolgreich, denn nicht jeder Autor könne ausschließlich vom Schreiben lesen. Trotzdem biete er auch Leseförderprojekte an (z.B. „Kicken und Lesen“, was in unserer Erprobungsstufe bekannt sein dürfte). Damit könne er nicht nur leben, sondern auch Urlaube und Restaurantbesuche bezahlen, teilte er fröhlich und grinsend mit. Bevor er Autor geworden sei, habe er im Bereich public relations / Marketing und Werbung gearbeitet, dann aber das Bedürfnis verspürt, „etwas Anderes“ machen zu wollen. Auf Anraten eines Freundes hin und mit ein wenig Glück sei er dann zum Schreiben gekommen. In 25 Jahren habe er nun 50 Bücher veröffentlicht, zudem Hörspiele geschrieben und auch an einer Oper gearbeitet. Ebenso habe er auch schon für die Sesamstraße geschrieben. – Ein breites Repertoire!

Reifenberg stellte sich als vielseitig interessierter Autor dar: Er verfasse gern Einzeltitel, auch Drei- oder Fünfteiler, aber für echte Serien langweile er sich zu schnell. So habe er gern über Gustav und Kulu (ein jugendlicher Schwarzer im 19. Jahrhundert in Europa, der zur Menschenschau diente, bevor er mit Gustav ein Abenteuer im Kongo erlebt – „An den Ufern des Orowango“, 2023) geschrieben, möge aber auch Zukunftsvisionen sowie ungewöhnliche Freundschaften inkl. Identitätsfindung („Scheiß was drauf“, 2024). Ebenso liebe er „Mister Lugosi und der unheimliche Adventskalender“ (2009), daneben auch seinen letzten Roman „Genesis rebootet“ (2024), in dem es um ein gefährliches Sozialexperiment gehe. Was es von ihm (bisher) nicht gebe, sei die Verfilmung eines seiner Bücher. Dies erscheine ihm wie ein Lottogewinn – ebenso selten.

Reifenberg selbst liest aktuell am liebsten Western und stellte in Aussicht, dass sein nächster Roman sich um einen deutschen, nach Amerika ausgewanderten Jungen, der um 1870 nach acht Jahren des Zusammenlebens mit Apachen zurück in ein „normales“ Leben gehen soll, drehen könnte. Warum nicht etwas Autobiographisches? Man darf gespannt sein, nachdem der Autor sich selbst eine galoppierende Fantasie und Neugier nachsagt, die in seinem Vortrag spürbar war!

 

Ganz andere Töne, die aber nicht minder spannend waren, gab es in der Lesung für die 9. Klassen. „Wo die Freiheit wächst“ (2019) entpuppte sich trotz seiner Situierung im Zweiten Weltkrieg als aktueller denn je. Der Verfremdungseffekt mag vielleicht sogar zu klarer Sicht verhelfen, wenn man heutzutage durch Systeme und Entwicklungen nicht mehr durchblickt. Verfremdung entsteht nicht nur durch die Zeit, in der der Briefroman spielt, sondern auch durch das Medium Brief – „das Whats App-Äquivalent der damaligen Zeit“, so Reifenberg.

Die Idee zum Roman sei bei einem Fund eines Briefes seines Onkels Otto Reifenberg entstanden. Das beiliegende Foto sei ein Fake (durch die hineinretuschierte Uniform des im Krieg mit 19 Jahren verstorbenen Onkels), vergleichbar mit heutigen Fake-News bzw. Instagram-Filtern, die die Wirklichkeit verzerren. Denn: Es gäbe kein Bild seines Onkels in Uniform, so schnell sei er gestorben. Trotzdem sollte der Anschein erweckt werden, er sei den Heldentod für seinen Führer gestorben und nicht sinnlos.

Zudem habe er unheimlich viele Zeitzeugnisse von Mutter gehört, die sich noch genau an vieles erinnert habe. So sei sie im Zweiten Weltkrieg gleich zweimal ausgebombt worden, während eines Angriffs als Fünfjährige verloren gegangen und zum Glück wiedergefunden worden. Des Weiteren hätte sie immer einen gepackten Koffer parat gehabt, um bei Bombenalarm ein paar Habseligkeiten zu retten. Dieser sei jedoch immer zurückgelassen worden. Reifenbergs Mutter findet sich auch als Romanfigur wieder: Ein kleines Mädchen namens Edith.

Die weitere Authentizität erlange der Roman durch Reifenbergs Recherche: Er habe viele Zeugnisse aus der Zeit gelesen, Tagebücher wie Briefe, und dafür unzählige Materialien aus Archiven gesichtet. Aufgrund der vielen Briefzeugnisse habe er sich auch schnell für einen Briefroman entschieden: Nur so konnte der äußerst persönliche Tonfall eingefangen werden, der im einen Moment romantische Gedanken schildert, im nächsten die Gräuel- und Horrorszenarien des Kriegs schildert.

Dies übernimmt in „Wo die Freiheit wächst“ die Hauptfigur Lene aus Köln, die ihrer Freundin auf dem Land, ihrem Bruder an der Front und anderen Personen schreibt und von ihnen Briefe zurückgeschickt bekommt. Sie schreibt über erste (pragmatische) Liebschaften, Erlebnisse im Umgang mit Juden, aber auch ihr Erleben von Bombenattentaten. Besonders hervorzuheben ist die Begegnung mit dem „Edelweißpiraten“ Erich, in den sie sich verliebt. Besagte Jugendgruppierung leistete tatsächlich Widerstand gegen die Indoktrinierung von Weltbildern und Ideologien durch das Nazi-Regime. Sie trafen sich beispielsweise in gemischten Gruppen (Mädchen und Jungen), verfassten Flugblätter u.ä. 

Besonders fasziniert hat Reifenberg dabei die Rolle der Mädchen, da diese v.a. in der Nachkriegszeit totgeschwiegen wurde. Selbst als Kriminelle wurden Edelweißpiraten lange angesehen. Sein Privileg als Autor sei es jedoch, über alles schreiben zu können. Dies gab er auch den Schüler:innen mit: Auch heute geht es um uns, um Widerstände, um Worte, um Veränderung. Nur weil jemand durch eine feste Struktur und ein bestimmtes Vorgehen vermeintliche Sicherheit schaffe, sei dies nicht gleich richtig und müsse kritisch betrachtet werden.

Vielen Dank für den Besuch und die spannende Lesung!

 

Wir bedanken uns zudem beim Förderverein für die großzügige Übernahme eines Großteils der Kosten für die Lesung mit diesem einfallsreichen Autor!

 

Beide Romane können ab Anfang November auch in unserer Schülerbibliothek ausgeliehen werden – seid also gespannt auf die jeweilige Story und deren Ende!

 

(Bilder: Drobietz, Witczak / Text: Witczak)

MINT: 6er - Mit "Physik im Advent" zum CERN!

Was für ein Abenteuer für die 16 Schülerinnen und Schüler der Klasse 6c des Gymnasium Dionysianum! Sie haben im Rahmen des Wettbewerbs „Physik im Advent“ einen exklusiven Besuch des renommierten Forschungszentrums CERN (Conseil Européen pour la Recherche Nucléaire) in Genf gewonnen. Gemeinsam mit ihrem Physiklehrer Herrn Heeke und der Klassenlehrerin Frau Pengemann machten sie sich auf den Weg zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Angekommen in Genf wurden die Schülerinnen und Schüler von der CERN-Mitarbeiterin Frau Dr. Sarah Zoechling (School and Students Programmes Manager) herzlich empfangen und einen ganzen Tag lang durch das faszinierende Forschungszentrum geführt. Das CERN, das sich den großen Fragen unserer Existenz widmet - "Woher kommen wir?", "Woraus bestehen wir?", "Wohin gehen wir?" - beeindruckte die jungen Besucher mit seiner Größe und Bedeutung. Hier arbeiten 23 europäische Mitgliedsstaaten und 11 weitere Länder eng zusammen, um bahnbrechende Forschung zu betreiben.

Die Schülerinnen und Schüler erhielten eine umfassende Einführung in den 27 km langen kreisförmigen Teilchenbeschleuniger LHC (Large Hadron Collider), der sich 100 Meter unter der Erde erstreckt. Mit anschaulichen Führungen, Filmmaterial und eigenen Experimenten tauchten sie tief in die Welt der Teilchenphysik ein. Sie lernten, wie Protonen beschleunigt und zur Kollision gebracht werden, und wie die daraus resultierenden Erkenntnisse beispielsweise in der Nuklearmedizin Anwendung finden.

Doch das war noch nicht alles. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren auch, dass das Internet hier entwickelt wurde und dass bahnbrechende Entdeckungen wie die des Higgs-Teilchens am CERN gemacht wurden. Sie erhielten Einblicke in den Kontrollraum des ATLAS-Detektors und erlebten die Faszination der Teilchenphysik hautnah durch zahlreiche Experimente und Mitmachstationen im Science Gateway.

Ein Höhepunkt des Tages war sicherlich die Simulation, bei der die Schülerinnen und Schüler 100 Meter in die Erde hinabfuhren, um zu sehen, wie die Teilchen durch gekühlte Magnete auf die Kreisbahn gelenkt werden. Und als krönender Abschluss konnten sie das Synchrozyklotron, den ersten Teilchenbeschleuniger des CERN, im Original bestaunen.

Der ereignisreiche Tag fand seinen Ausklang mit einem Abendspaziergang zum Hauptsitz des Internationalen Roten Kreuzes, zum Gebäude der Vereinten Nationen und zum wunderschönen Genfer See.

Was für ein unvergessliches Erlebnis für die Schülerinnen und Schüler des Dio! Sie kehrten mit einem Schatz an neuen Eindrücken und Erkenntnissen zurück und werden mit Sicherheit noch lange von diesem Abenteuer schwärmen. Wer weiß, vielleicht hat dieser Besuch ja sogar den Funken für zukünftige Forscherinnen und Forscher entfacht!

Wir danken besonders Förderverein und Verein Alter Dionysianer (VAD), ohne deren finanzielle Unterstützung diese besondere Exkursion nicht möglich gewesen wäre!

Auf dem Weg zum Hostel am Genfer See vorbei

Auf dem Weg zum Hostel am Genfer See vorbei

Workshop mit Praxis

 Workshop mit Theorie

Hier wurden die Ausmaße des 27 km langen LHC (unterhalb der Schweiz und Frankreich) veranschaulicht

Visualisierung der Geschichte der Teilchenphysik in Form einer Skulptur von Gayle Hermick

In einem Hörsaal des CERN ...

Vor dem Hauptquartier der Vereinten Nationen in Genf

Bilder und Text: M. Heeke und R. Pengemann 

 

Vortrag: Europa Quo Vadis? Europa nach den Wahlen zum Europäischen Parlament.

Sehr geehrte Damen und Herren,

gerne laden wir Sie und weitere Interessierte aus Ihrem Bekanntenkreis zum Vortrag von Herrn Elmar Brok, bis 2019 Mitglied des Europäischen Parlaments, "Europa Quo Vadis? Europa nach den Wahlen zum Europäischen Parlament." ein.

Der Vortrag liegt am Dienstag, dem 26. November 2024, um 19:00 Uhr im Forum des Gymnasium Dionysianum. 

Zur Veranstaltung:
Die Wahlen zum Europäischen Parlament fanden im Juni 2024 statt. Mit einer Wahlbeteiligung von fast 65 % hat Deutschland 92 von 720 Parlamentariern aus verschiedenen Parteien gewählt. Erstmals durften auch junge Menschen ab 16 Jahren wählen. Europaweit waren 370 Millionen Wahlberechtigte aus 27 Nationen zur Wahl aufgerufen. Die Wahlbeteiligung in Europa lag bei 51.%.
Pro-europäische Parteien im Europäischen Parlament sind weiterhin in der Mehrheit. Ursula von der Leyen wurde wieder zur EU-Kommissionspräsidentin gewählt, ist aber von Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni und deren postfaschistischer Fratelli d’Italia teilweise abhängig. Insgesamt sind die Parteien am rechten Rand stärker geworden und werden in dieser Legislaturperiode bei den anstehenden politischen Entscheidungen ihr Gewicht in die Waagschale werfen. Diese Parteien sind zum Teil sehr europakritisch und wollen die nationalen Positionen gegenüber einem geeinigten Europa stärken.
Wie wird sich Europa unter diesen neuen Rahmenbedingungen weiter entwickeln? Kann weiter an einem geeinten Europa gearbeitet werden oder fallen wir in nationale Egoismen zurück? Werden wir es schaffen, unsere gemeinsamen europäischen Werte wie Demokratie, Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit, Meinungs- und Reisefreiheit in und für Europa voran zu treiben? Wird sich Europa in einer zunehmend globalisierten und digitalisierten Welt behaupten können? Welche Rolle muss Europa wirtschaftlich und sicherheitspolitisch einnehmen, um Frieden, Freiheit und wirtschaftliche Prosperität auch zukünftig zu gewährleiten?

Zur Person:
Elmar Brok (*1946) war 39 Jahre bis 2019 Mitglied des Europäischen Parlaments. Er hat als Mitglied des Europäischen Parlaments bei allen EU-Verträgen von Maastricht bis Lissabon, auch als langjähriger Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses, mitgewirkt. Daher kennt er als Insider die EU wie nur Wenige. Zwischen 2013 und 2019 war er Präsident der Union Europäischer Föderalisten. Heute ist er Mitglied des Präsidiums der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik und Senior Fellow des Aspen Instituts.
Als ehemaliger EU-Parlamentarier engagiert er sich weiterhin für Europa. In seinem aktuellen Buch „Verspielt Europa nicht - Ohne die EU ist Deutschland ein Zwerg!“, in Zeitschriften, Radio- und Fernsehauftritten plädiert er für eine handlungsfähigere, transparentere, demokratische und rechtsstaatliche EU. Er ist davon überzeugt, dass nur so eine europäische Souveränität auf Dauer zu sichern ist, welche die Mitgliedsländer alleine in der globalisierten Welt gar nicht mehr besitzen.

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. 

 

Ankündigung

26. November 2024: "Europa - Quo Vadis? Europa nach den Wahlen zum Europäischen Parlament" mit dem ehem. MdEP Herrn Elmar Brok.

// ... weiteres folgt ... //

   

Durchgeführt

Das Dionysianum hat in Zusammenarbeit u.A. mit der GSP-Rheine, der VHS und der Stadt Rheine ("Gedenken und Erinnern") bisher folgende Vorträge realisiert, die jeweils Bezug zu Unterrichtsinhalten der SII besaßen. Ziel sind fünf bis sechs Vorträge zu gesellschaftlich relevanten politischen Themen je Jahr, an denen auch die politische Diskussion in Rheine nicht vorbeikommt:

41. Oktober 2024: "Taiwan - ein entfernter Staat in Asien oder ein wichtiger Handelspartner?" mit Herrn Prof. Dr. Gareis. Direktor an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg und Leiter der Fakultät Politik, Strategie und Gesellschaftswissenschaften.

40. September 2024: "Der Konflikt im Nahen Osten - Ursachen und Perspektiven" mit Dr. Martin Grosch, Ministerialrat.

39. Juni 2024: "Aktuelle Herausforderungen für die UN und den Weltsicherheitsrat" mit Herrn Dr. Griep.

38. April 2024: "EUROPA: Gib deinen Senf dazu! - Je mehr Menschen wählen, desto stärker wird unsere Demokratie" mit Herrn Prof. Dr. Harth und Studenten der FH Münster.

37. März 2024: "BRICS(+) und Globale Machtverschiebungen" mit Frau Dr. Miriam Prys-Hansen, Lead Research Fellow, Head of Research Programme 4: Power and Ideas, German Institute for Global and Area Studies (GIGA), Institute for Asian Studies.

36. Februar 2024: „Zwei Jahre Krieg in der Ukraine – Update und Perspektiven“ mit Reiner Schwalb, Brigadegeneral a.D. / als Verteidigungsattaché an der deutschen Botschaft in Moskau (bis 2018).

35. November 2023: „Strafverfolgung von NS-Massenverbrechen in Nordrhein-Westfalen“ mit OSTA Andreas Brendel, Leiter der "Zentralstelle für die Verfolgung von NS-Verbrechen in Nordrhein-Westfalen".

34. September 2023: "Großbritannien nach dem Brexit - die innen- und außenpolitische Lage im Königreich" mit Frau Dr. Helene von Bismarck, Visiting Research Fellow am Centre for British Politics and Government des King's College London und Fellow der Royal Historical Society.

33. August 2023: "Neue Herausforderungen an den Journalismus" mit Michael Krons, Journalist und Korrespondent.

32. April 2023: "Die Corona-Pandemie 2020 - 2023 - erste Lehren" mit Dr. Hans-Ulrich Holtherm, ehemalige Leiter des Corona-Krisenstabes (2020 - 2022) im Bundesgesundheitsministerium, Kommandeur Sanitätsakademie der Bundeswehr in München und ehemaliger Abiturient des Gymnasium Dionysianum.

31. März 2023: "Zwischen Nähe und Distanz. Die Normalisierung der niederländisch-deutschen Beziehungen nach 1945“ mit Prof. Friso Wielenga, ehemaliger Direktor des Zentrums für Niederlande-Studien.

30. Februar 2023: "Herausforderungen und Chancen einer europäischen Energie- und Klimapolitik" mit Herrn MEP Markus Pieper.

29. Oktober 2022: "Indien - ein Entwicklungsland auf dem Weg zur Weltmacht? Perspektiven für das Verhältnis zu Indien.“ mit Dr. habil. Christian Wagner, Forschungsgruppe Asien, Senior Fellow, Stiftung Wissenschaft und Politik, Deutsches Institut für Internationale Politik und Sicherheit.

28. September 2022: "Die Versorgung der Bundesrepublik Deutschland mit Rohstoffen – Abhängigkeiten, Risiken und Möglichkeiten der Vorsorge", Prof. Dr. Ralph Watzel, Hydrogeologe, Präsident der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR).

27. Mai 2022: "30 Jahre nach dem Krieg in Bosnien und Herzegowina – Wie gefährdet ist der Frieden dort?", Alexander Rhotert (*1970) Politikwissenschaftler mit den Schwerpunkten Internationale Beziehungen und Geschichte Jugoslawiens.

26. März 2022: "Russland - ein Land voller Widersprüche", Reiner Schwalb, Brigadegeneral a.D. / als Verteidigungsattaché an der deutschen Botschaft in Moskau (bis 2018).

25. November 2021: "Volksgemeinschaft, Gewalt und Rechtfertigung: Die Aufzeichnungen des SA-Stabschefs Viktor Lutze", Prof. Daniel Siemens, Universität Newcastle.

24. Oktober 2021: "Frankreich - wie denkt es über sich selbst, Deutschland und Europa - welches Selbstverständnis prägt unseren Nachbarn?", Michael Hellerforth.

--- CORONA-Pandemie ---

ABSAGE: Am 12. Mai 2020 spricht Prof. Dr. Kastrop (Bertelsmann Stiftung) zu "Ein Jahr nach den Europawahlen – Visionen für Europa“.

ABSAGE: Am 11. Februar 2020 spricht Herr Oberstlt. i.G. a.D. Barandat (FüAB Hamburg) zu "Globalisierung - Schreckensszenario oder Herausforderung für strategisches Denken, Planen und Handeln“.

--- CORONA-Pandemie ---

23. November 2019: "Die Kündigung des INF-Vertrages – droht ein neues Wettrüsten?“, Dr. Alexander Graef, Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg.

22. Oktober 2019: "Nordkorea – ein unbekanntes Land im Focus“, Prof. Dr. Michael Staack, Universität Hamburg, Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats am Institut für Theologie und Frieden, Präses des Wissenschaftlichen Forums für Internationale Sicherheit (WIFIS), 2014 bis 2017 Mitglied der Hochrangigen Beratergruppe der Außenminister Deutschlands und Süd-Koreas zu außenpolitischen Aspekten der Wiedervereinigung Koreas. 

21. September 2019: "Deutsche und internationale Klimaschutzpolitik am Scheideweg", Dr. Frank Umbach, Forschungsdirektor am Kings’s College.

20. Mai 2019: „Perspektiven und Herausforderungen für Europa", Prof. Dr. Ludger Kühnhard, Zentrum für Europäische Integrationsforschung (ZEI) der Universität Bonn.

19. März 2019: „Der Dreißigjährige Krieg und seine Folgen für die Ordnung Europas", Prof. Dr. Herfried Münkler, Humboldt Universität Berlin.

18. November 2018: „Sun Tsu des Cyberkrieges“, Dr. Aleksandra Sowa, Horst Görtz Institut für Sicherheit in der Informationstechnik / zert. Datenschutzbeauftragte bei ISACA Germany Chapter e.V.

17. Oktober 2018: „Zur Geschichte unseres Bundeslandes Nordrhein-Westfalen“, Dr. Guido Hitze, Leiter der Planungsgruppe Geschichte, Politik und Demokratie in NRW, Düsseldorf.

16. Juni 2018: „China – der asiatische Riese: Die neue Seidenstraße“, Dr. Enrico Fels, Center for Global Studies der Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.

15. März 2018: „Entwicklungspolitik für und mit Afrika“, Dr. Julia Leininger, Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE) in Bonn die Abteilung “Governance, Staatlichkeit und Sicherheit“.

14. März 2018: „Sea Watch - Retten im Mittelmeer!", ein Vortrag der Gruppe Rheine.

13. Januar 2018: „Digitale Bildung, künstliche Intelligenz und die Arbeitswelten der Zukunft“, Dr. Georg Schütte, Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung.

12. November 2017: „Medien - zwischen 4. Gewalt und Fakenews“, Roland Hindl, Chef vom Dienst im Social-Media-Team von BR24.

11. September 2017: „Eine Nachbereitung der Bundestagswahlen vom 24. September'“, Dr. Florens Mayer (Wahlforscher infratest/dimap).

10. September 2017: „Was wissen wir über Litauen?“, BG Vilmantas Tamošaitis (Militärattaché der Republik Litauen).

09. Juli 2017: „Brauchen wir eine allg. Dienstpflicht?“, Dr. Heidinger (Bürgermeister von Dinslaken).

08. Juni 2017: „Die amerikanische Regierung unter Trump“, Dr. Metzinger (Politikwissenschaftler Leipzig / Gustav Stresemann Institut).

07. November 2016: „Zerbrechliche Staatsstrukturen in Osteuropa“, Dr. Kai Hirschmann (Hochschullehrer für Politische Wissenschaft der Universität Bonn und Stellv. Direktor des Instituts für Terrorismusforschung und Sicherheitspolitik in Essen).

06. September 2016: „Nexus Wasser – Klima – Energie …zukünftiger Schwerpunkt deutscher und europäischer Außenpolitik“, Jörg Barandat (Dozent FüdBW Hamburg).

05. Juni 2016: „Wohlstandsmotor Europas: Der gemeinsame Markt.“, Dr. Christoph Bierbrauer, Professorship for Economics an der Cologne Businesss School.

04. April 2016: „Bilanz und Lehren des Afghanistaneinsatzes.“, Winfried Nachtwei (ehemaliges MdB, ehemaliger Wehrbeauftragter des Dt. Bundestags).

03. Januar 2016: „Terror in Paris: Frankreich und Afrika – eine besondere Beziehung.“, Michael Hellerforth (frz. Jurist und Offizier).

02. Dezember 2015: „Die Euro- und Griechenlandkrise 2015 – Licht am Ende des Tunnels?“, Dr. Christoph Bierbrauer, Professorship for Economics an der Cologne Businesss School.

01. November 2014: „Die Euthanasiegedenktstätte Bernburg“, Ute Hoffmann (Leiterin der Gedenkstätte für die Opfer der NS-Euthanasie).

 

FORUM Dionysianum

Jährlich im Februar lädt der Verein Alter Dionysianer (VAD) einen Absolventen / eine Absolventin des Dionysianums ein, an der "alten" Schule einen Vortrag zu halten.

30. FORUM DIONYSIANUM 2024 - 18.02.2024: Karl-Hans Sattler (Jg. 1968), „Südkorea – der Sprung des Tigers an die Weltspitze"

29. FORUM DIONYSIANUM 2023 – 12.02.2023: Dr. Patrick Julius (Jg. 1991), Rheine, „Bewegung ist Leben!“.

--- CORONA-Pandemie ---

ABSAGE: FORUM DIONYSIANUM 2022

ABSAGE: FORUM DIONYSIANUM 2021

--- CORONA-Pandemie ---

28. FORUM DIONYSIANUM 2020 – 09.02.2020: Prof. Ralf B. Kaiser (Jg. 1985), Glasgow, „Die Zukunft der Energieversorgung“.

27. FORUM DIONYSIANUM 2019 - 17.02.2019: Linda Oña ( geb. Scheider) (Jg. 2000), Berlin, „Klug, klüger, Mensch?".

26. FORUM DIONYSIANUM 2018 - 18.02.2018: Generalvikar Dr. Norber Köster (Jg. 1986), Münster, „Aktuelle Entwicklungen im Verhältnis von Kirche und Staat".

25. FORUM DIONYSIANUM 2017 - 12.02.2017: Botschafter a.D. Reinhard Schäfers (Jg. 1968), Berlin, „Diplomatie im 21. Jahrhundert - Was macht eigentlich ein Botschafter?".

24. FORUM DIONYSIANUM 2016 - 14.02.2016: Dr. rer. pol. Bernd Windhoff (Jg. 1960), Rheine, „Industrialisierung in Rheine: Gründung, Zerstörung, Wiederaufbau und Börsengang der Windhoff AG.".

23. FORUM DIONYSIANUM 2015 - 08.03.2015: Erich Rutemöller (Jg. 1965), FIFA-, AFC- and UEFA-Instructor, Köln, & Dr. Peter Rohlmann (Jg. 1967), Selbständiger Marketingberater, „Effekte der Fussball-Weltmeisterschaft 2014 Erfolge im Fußball - Zufall oder Plan?".

22. FORUM DIONYSIANUM 2014 II - 10.04.2014: Dr. Ralph-Ingo Hassink (Jg. 1981), Chefarzt des Zentrums für Entwicklungsförderung und pädiatrische Neuro-Rehabilitation (Z.E.N.), Biel (CH), „Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivität-Störung (ADHS): Diagnose und Therapie“.

21. FORUM DIONYSIANUM 2014 I - 09.02.2014: Prof. Dr. med. Detlef K. Bartsch (Jg. 1981), Direktor (Facharzt für Chirurgie, Viszeral- und Thoraxchirurgie, Dipl. Gesundheitsökonom) Universitätsklinikum Giessen und Marburg, „Möglichkeiten und Grenzen der Chirurgie im Jahr 2014".

20. FORUM DIONYSIANUM 2013 - 24.02.2013: Prof. Dr. Wolfgang Kubin (Jg. 1966), Institut für Orient- und Asienwissenschaften  Abteilung für Sprache und Geschichte Chinas des Bonner Asienzentrums, „Konfuzius und der chinesische Geist".

19. FORUM DIONYSIANUM 2012 - 26.02.2012: Dr. Josef Winter (Jg. 1977), von der Siemens AG, „Wirtschaften im Spannungsfeld zwischen erfolgreich effektiver und gesellschaftlich verantwortlicher Unternehmensführung - Compliance & Business".

18. FORUM DIONYSIANUM 2011 - 20.02.2011: Univ.-Prof. Dr. Siegfried G. Schoppe (Jg. 1965), vom Institut für Wirtschaftssysteme, Wirtschafts- und Theoriegeschichte der Universität Hamburg, „2011: Nach der Krise oder vor der nächsten Krise?".

17. FORUM DIONYSIANUM 2010 - 28.02.2010: Dr. Frank Wolter (Jg. 1991), Projektleiter  Marketingstrategie und  -planung bei der Deutschen Bahn AG, „Die Bahn - Hintergründe und Fakten  zur Strategie und Herausforderung der Deutschen Bahn".

16. FORUM DIONYSIANUM 2009 - 22.02.2009: Prof. Dr. Karl Heinz Menke (Jg. 1968), Theologe, „Tugend bedeutet, dass der Mensch 'richtig' ist;  Anmerkungen zu Josef Piepers Tugendlehre".

15. FORUM DIONYSIANUM 2008 - 24.02.2008: Prof. Dr. med Hermann-Josef Rothkötter (Jg. 1978), Direktor des Institutes für Anatomie der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, „Damit 'außen' auch 'außen' bleibt - oder: Was läuft falsch bei der Entstehung von Nahrungsmittelallergien?".

14. FORUM DIONYSIANUM 2007 - 04.02.2007: Dr. Peter Rohlmann (Jg. 1967), Selbständiger Marketingberater, „Sport zwischen Ideal und Kommerz: Modernes Sportmarketing mit Beispielen aus dem Profifußball".

13. FORUM DIONYSIANUM 2006 - 19.02.2006: Prof. Dr. Börries Kemper (Jg. 1959), Prof. am Institut für Genetik der Universität Köln, „Abenteuer Wissenschaft. Vom Gen zur Gentechnik".

12. FORUM DIONYSIANUM 2005 - 13.02.2005: Friedrich Johannsen (Jg. 1965), Prof. an der Universität Hannover, seit Nov. 1991 Lehrstuhlinhaber für ev. Theologie und Religionspädagogik, „Die Rolle der Religionen in einer pluralistischen Gesellschaft".

11. FORUM DIONYSIANUM 2004 - 08.02.2004: Hans Reckers (Jg. 1972), Dr., Mitglied des Vorstands der Deutschen Bundesbank in Frankfurt/Main, „5 Jahre €URO - eine Zwischenbilanz".

10. FORUM DIONYSIANUM 2003 - 09.02.2003: Peter Funke (Jg. 1969), Prof. Dr., Universität Münster,   Lehrstuhl für Alte Geschichte, „Die Heimat des Achelaos - Die Entdeckung einer antiken Stadt in Griechenland".

09. FORUM DIONYSIANUM 2002 - 17.02.2002: Joachim Thale (Jg. 1973), Prof. Dr. med., Kardiologe und Leiter des Herzzentrums Osnabrück - Bad Rothenfelde, „Herzinfarkt - Überlebensvorteil durch verbesserte Notfallversorgung".

08. FORUM DIONYSIANUM 2001 - 18.02.2001: Dieter Nonhoff (Jg. 1954), Dipl.Kfm., Vorstandsvors. Hamburg-Mannheimer-Versicherungsgruppe, „Zukünftige Altersversorgung in einer alternden Gesellschaft".

07. FORUM DIONYSIANUM 2000 - 20.02.2000: Albin Gladen (Jg. 1951), Prof. Dr. rer. pol., Universität Bochum, Wirtschaftshistoriker, „Erkenntnisse der Wirtschaftsgeschichte für die weitere Entwicklung Deutschlands im  21.  Jahrhundert".

06. FORUM DIONYSIANUM 1999 - 07.02.1999: Jürgen Terrahe (Jg. 1953), Dr., Vorstand Commerzbank  AG Frankfurt/Main, „Der EURO - Die gemeinsame europäische Währung, Konzept und Perspektiven".

05. FORUM DIONYSIANUM 1998 - 08.02.1998: Kaspar Elm (Jg. 1950), Prof. Dr., Fachbereich Geschichtswissenschaften, Freie Universität Berlin, „Kreuzherrenorden und Kreuzverehrung im späten Mittelalter".

04. FORUM DIONYSIANUM 1997 - 02.02.1997: Prof. Dr. Ulrich Eckhardt (Jg. 1953), Prof., Direktor der   Berliner Festspiele, Berlin, „Heimat-Welt-Geschichte - eine Lebensreise von Rheine nach Berlin".

03. FORUM DIONYSIANUM 1996 - 11.02.1996: Paul Kleihues (Jg. 1956), Prof. Dr., Neuropathologe und Gehirnspezialist, Zürich und Lyon, „Krebsursachen und Krebsverhütung".

02.FORUM DIONYSIANUM 1995 - 19.02.1995: Josef-Paul Kleihues (Jg. 1955), Prof., Städteplaner u. Architekt, Berlin und Dülmen-Rorup, „Die Poesie der Architektur".

01. FORUM DIONYSIANUM 1994 - 06.02.1994: Hans-Dieter Schilling (Jg. 1957), Prof. Dr., GF der  Technischen Vereinigung der Großkraftwerksbetreiber, Essen, „Wirtschaftliche und ethische Dimensionen der Energieversorgung".

 

Ausstellungen: 

19. August 2024: Plakatausstellung "Der Kalte Krieg". Bundestiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

18. März / April 2024: Plakatausstellung "NIMM RASSISMUS PERSÖNLICH". Amnesty International.

17. März 2024 : Wanderausstellung "Wir müssen schreien, sonst hört man uns nicht! Frauenwiderstand in der DDR der 1980er Jahre". https://www.havemann-gesellschaft.de/ausstellungen/frauenwiderstand-in-der-ddr-der-1980er-jahre/ 

16. Februar 2024: Wanderausstellung "Stasi. Was war das?". https://www.stasi-unterlagen-archiv.de/informationen-zur-stasi/ausstellungen/leihausstellungen/ 

15. Dezember 2023: Wanderausstellung "wasihrnichtseht" zu Alltagsrassismus. Dominik Lucha. https://wasihrnichtseht.de/ 

14. Oktober 2023: Wanderausstellung „Ich habe den Krieg verhindern wollen“ Georg Elser und das Attentat vom 8. November 1939. Eine Dokumentation der Gedenkstätte Deutscher Widerstand und der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg.

13. August 2023: Wanderausstellung "Lise Meitner und 'ihre Töchter': Physikerinnen stellen sich vor" der Lise-Meitner-Lectures im Rahmen des Programms MINTfreundliche Schule.

12. März 2023: Wanderausstellung „Queer Münster. Eine andere Geschichte der Stadt", Julia Paulis zus. mit Claudia Kemper und Studierenden der WWU Münster (ab Oktober 2022), unterstützt durch die Stadt Münster (Amt für Gleichstellung, Stadtarchiv, Villa ten Hompel), in Kooperation mit dem LWL-Instituts für westfälische Regionalgeschichte.

11. Februar 2023: Ein "Friedensmahner" für das Dionysianum (mehr).

10. Oktober 2021: „Umbruch Ost. Lebenswelten im Wandel“. BUNDESSTIFTUNG ZUR AUFARBEITUNG DER SED-DIKTATUR UND DEM DEUTSCHEN HISTORISCHEN MUSEUM.

--- CORONA-Pandemie ---

ABSAGE: Mai 2020: Wanderausstellung "Lise Meitner und 'ihre Töchter': Physikerinnen stellen sich vor" der Lise-Meitner-Lectures im Rahmen des Programms MINTfreundliche Schule.

ABSAGE: März 2020: Wanderausstellung "Landtag macht Schule" des Landtags NRW https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/GB_II/II.1/Jugend/Wanderausstellung/Wanderausstellung_/index.jsp.

--- CORONA-Pandemie ---

09. Februar 2020: „WELTRELIGIONEN - WELTFRIEDEN - WELTETHOS“. Ausstellung von https://www.weltethos.org/inhalt-der-ausstellung-die-tafeln/ über FBS Rheine.

08. Oktober 2019: "Macht der Gefühle - Wie stark beeinflussen Gefühle unsere politischen Entscheidungen?", Stiftung «Erinnerung, Verantwortung und Zukunft» und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, unter der Schirmherrschaft von Bundesaußenminister Heiko Maas.

07. September 2019: "Fluchtgrund: Fluchtgründe und unsere Mitverantwortung", Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

06. März 2018: „Voll der Osten - Leben in der DDR". BUNDESSTIFTUNG ZUR AUFARBEITUNG DER SED-DIKTATUR UND DEM DEUTSCHEN HISTORISCHEN MUSEUM.

05. März 2017: „Der Kommunismus in seinem Zeitalter“. BUNDESSTIFTUNG ZUR AUFARBEITUNG DER SED-DIKTATUR UND DEM DEUTSCHEN HISTORISCHEN MUSEUM.

04. November 2016: „Der Kalte Krieg“. BERLINER KOLLEG KALTER KRIEG UND DER BUNDESSTIFTUNG AUFARBEITUNG DER SED-DIKTATUR.

03. Juni 2016: „Hans Calmeyer und die Judenrettung in den Niederlanden“. ERICH MARIA REMARQUE-FRIEDENSZENTRUM.

02. November 2015: „Der Weg zur Dt. Einheit“. BUNDESSTIFTUNG ZUR AUFARBEITUNG DER SED-DIKTATUR UND AUSWÄRTIGES AMT.

01. Juli 2015: „Was heißt hier Frieden?“. Volksbund Kriegsgräberfürsorge.

 

MUSIK: Karten zum Dio-Preis

Als Schule mit besonderem musikalischem Schwerpunkt erhalten wir regelmäßig Sonderkonditionen bei großen klassischen Konzerten.

Diesmal profitieren unsere Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte davon, dass der städtische Musikverein Rheine uns eine Ermäßigung einräumt. Karten für "Ein deutsches Requiem" von Johannes Brahms kosten für Dionysianer:innen 10,- €/Person und sind im Sekretariat erhältlich.

Ein herzliches Dankeschön und allen ein tolles Konzert!

Karin Schulz-Bennecke

Wandertag: Impressionen

Die Internationale Klasse machte einen Ausflug ins Jugendzentrum Jakobi, um dort Billard und Tischtennis zu spielen. Auch ein Kicker-Turnier sowie Gesellschaftsspiele standen auf dem morgendlichen Programm. Vielen Dank an Carsten Timpe, den Leiter der Jugendeinrichtung, der den Schülerinnen und Schüler zu früher Stunde die Türen öffnete.

Gemeinschaft kann so viele Gesichter haben. Sich an die Hand nehmen, helfen, etwas beibringen. Dann sind da noch der gemeinsame Spaß, alle fahren die großen runden gegen den Uhrzeigersinn, trotzdem zusammen der riesigen Kälte. Die Klassen 6a, 6, 7a und 7b haben sich heute in der Eishalle auf die kommende Wintersaison eingestellt. So wird der Wandertag zum sportlichen Event. Stand 9:45 Uhr eine alle noch heile und bester Laune. Toi toi! 

Die 9a hat gemeinsam in der Schule gefrühstückt und dann wurden zwei Spiele in der Stadt gespielt: Apfel und Ei (Tauschspiel) und das Stempelspiel (Sammeln von Stempeln in Ladenlokalen). 

Auf den Spuren Remarques waren die 9b+9c unterwegs: Im nach Remarque benannten Friedenszentrum in Osnabrück gab es einen Einblick in das bewegte Leben des Autors von "Im Westen nichts Neues". Hier konnten ein Faksimile des Romans, sein massiver Schreibtisch aus der Schweizer Villa (wer hätte nicht gern einen solchen Thron als Schreibtischstuhl?!) oder auch seine Totenmaske bewundert werden. Außerdem gab es eine Bibliothek zum Schmökern, eine Weltkarte mit den verschiedenen Covern des o.g. Romans, aber auch Hördokumente - die Schallplattensammlung Remarques wie auch Stücke, die in Anlehnung an seine Werke entstanden sind, konnten angehört werden. 

Ein kleiner Spaziergang durch Osnabrück rundete den Tag ab, hier wurden Schauplätze besucht, die in Remarques Werken genannt werden bzw. die eine Rolle spielen.

Die 5. Klassen hatten gutes Wetter, ordentlich Bewegung, spannende und schwierige Fragen rund um Rheine und jede Menge Spaß innerhalb der Klassen.

(Bilder: Kollegium)

 

EUROPA: England is calling – Carolin Woltering erhält „Get in touch“ NRW – Stipendium

Die Herbstferien rücken näher und Carolins Vorfreude auf ihr Stipendium steigt. Das Stipendium beinhaltet einen 14-tägigen Aufenthalt in Gastfamilien im Vereinigten Königreich mit einem 10-tägigen Sprachkurs. Zudem wird am Nachmittag und an den Wochenenden ein Freizeitprogramm zum Kennenlernen der britischen Kultur angeboten und ein Taschengeld ausgezahlt.

"Get in Touch – Learning English in Britain" heißt die Initiative des Landes NRW und wird seit 2022 in Kooperation mit dem Ministerium für Schule und Bildung Nordrhein-Westfalen angeboten – finanziert durch das Land NRW.

Die Bewerbungsunterlagen für das landesweite Stipendienprogramm „nrw:exchange – Dein UK-Stipendium“ mussten schon Anfang Mai abgegeben werden. Dafür musste Carolin sich selbst gut beschreiben und ihre Motivation für eine solche Reise darlegen. Eine Lehrkraft musste ein Gutachten über Carolin verfassen, sodass ein möglichst klares Bild von der Schülerin für die Auswahlkommission entsteht. Im Juni erhielten wir dann die freudige Nachricht per E-Mail, dass Carolin zu den 50 Stipendiaten zwischen 14-17 Jahren in 2024 gehört.

Ziel ist es, die Sprachkenntnisse zu festigen und zu erweitern, aber auch durch das Leben in einer Gastfamilie die britische Lebensweise und Kultur kennenzulernen. So können freundschaftliche Beziehungen zum Vereinigten Königreich aufgebaut und gestärkt werden. Und genau auf diese Dinge freut sich Carolin am meisten: Sie möchte neue Menschen kennenlernen, die das gleiche Interesse an Englisch haben, eine neue Kultur kennenlernen und für sich herausfinden, wie weit sie mit ihren bisherigen Englischkenntnissen kommt. Und was nicht fehlen darf bei so einer besonderen Reise: Gutes und anderes Essen.

Wir freuen uns sehr für Carolin und wünschen ihr eine unvergessliche Reise mit vielen schönen Momenten und tollen Menschen!!

 

(M. Maasen)

 

SV: Ehemaligentreffen

Die SV-Arbeit verbindet, auch über Jahre hinweg! Am Donnerstagabend hat die diesjährige SV ein Ehemaligentreffen im Forum veranstaltet. Dabei trafen „Alte Hasen“ auf die neuen Gesichter der SV, die seit diesem Schuljahr mit von der Partie sind. Bis zum Abijahrgang 2020 reichten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen zurück. Das sind ganze zehn Jahre Unterschied zu einigen Mitgliedern und Mitgliederinnen aus der jetzigen SV, die erst 2030 ihr Abitur machen. Bei ein paar Getränken und Wurst im Brötchen bestand dann die Möglichkeit zum Austausch. Die SV möchte sich bei allen bedanken, die dabei waren und so den tollen Abend mitgestaltet haben.

 

(Text u. Bild: SV)

Gymnasium Dionysianum Rheine
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Telefax: (0 59 71) 94 35 51 28
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